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Ratgeber Beruf : Mit Schere, Pinsel und Hobel: Sieben spannende Handwerksberufe

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Hochmoderne Technik, Kreativität und Fingerspitzengefühl im Umgang mit Menschen – wer das sucht, der ist im Handwerk richtig. Ein Glück, dass das Gewerbe so viele interessante Einsatzbereiche zu bieten hat.

KFZ-Mechatroniker/-in

Brummende Motoren, der Geruch nach Motoröl und der Umgang mit schweren Maschinen lassen bei vielen jungen Leuten das Herz höher schlagen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass der Beruf als Kraftfahrzeugmechatroniker nach wie vor zu den beliebtesten Ausbildungsberufen in Deutschland zählt. Neben der Reparatur und der Wartung von Fahrzeugen gehören nicht nur die Diagnose und Behebung von Fehlern zum Arbeitsalltag in der Werkstatt, sondern auch die abschließende Probefahrt, mit der die ganze Arbeit belohnt wird.

Foto: Pixabay/RyanMcGuire

Friseur/-in

Viel mehr als nur „waschen, schneiden, föhnen“: Um als Friseur Spaß und Erfolg bei der Arbeit zu haben, ist viel Kreativität und Einfühlvermögen gefragt. Mit einem guten ästhetischen Empfinden können so dem Kunden eine attraktive Frisur und ein strahlendes Lächeln ins Gesicht gezaubert werden. In der dreijährigen Ausbildung wird neben dem handwerklichen Know-How auch ein richtiges kunden- und dienstleistungsorientiertes Handeln, Kundenmanagement und Anleitungen in Beratung und Verkauf vermittelt. Egal, ob Undercut, Bob oder Kurzhaarschnitt: Gemeinsam mit dem Kunden kann dann die perfekte Frisur gefunden werden.

Foto: Fotolia

Tischler/-in und Schreiner/-in

Was in Norddeutschland der Tischler, ist in Süddeutschland der Schreiner. Wer in diesem Beruf tätig ist, hat das Glück mit dem facettenreichen Rohstoff Holz arbeiten zu dürfen: Möbel, Fußböden, Häuser und Inneneinrichtungen wie Küchen oder Wintergärten können aus Holz hergestellt werden. Kurz gesagt: Rund um das Thema Wohnen gibt es fast nichts, was ein Tischler oder ein Schreiner nicht selbst entwerfen oder umsetzen kann. Nach einer dreijährigen Ausbildung kann außerdem darüber nachgedacht werden, mit einem Studium in den Bereichen Holztechnik oder Innenarchitektur die eigenen Fertigkeiten noch weiter auszubauen.

Foto: Fotolia

Konditor/-in

Als Konditor werden die süßen Träume aller Naschkatzen und Genießer wahrgemacht: Saftige Obsttorten, zierliche Pralinen und kreative Eisspezialitäten werden von einem Konditor gezaubert. Sie entwerfen kreativ und fantasievoll schmackhafte Kreationen in Konditoreien, Cafés, Restaurants oder Hotels und sorgen dafür, dass sich die Gäste rundum wohlfühlen. In der Ausbildung wird nicht nur die richtige Herstellung von süßen Versuchungen wie Marzipan, Schokolade und Nougat vermittelt, sondern auch grundlegende praktische Umgangsformen mit Kunden und verbindliche Kommunikationspraktiken.

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Hörgeräteakustiker/-in

Das Ohr ist ein komplexer Mechanismus, der die Wahrnehmung und die Verarbeitung akustischer Signale steuert und dafür sorgt, dass das Gehirn diese Informationen richtig verarbeiten und interpretieren kann. Ist dieser Mechanismus gestört oder defekt, werden die Betroffenen in ihrer Wahrnehmung und in ihrem Alltag stark eingeschränkt. Hörgeräteakustiker sorgen mit fein justierten Hörgeräten dafür, dass ihre Kunden wieder am sozialen Alltagsgeschehen teilnehmen und ein großes Stück Lebensqualität wiedergewinnen können. Deshalb sollte für diesen Beruf technisches Verständnis und viel Feingefühl im Umgang mit den Kunden mitgebracht werden.

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Maler/-in und Lackierer/-in

Malen oder Lackieren bedeutet nicht nur wildes Pinseln und Rumklecksen – Im Malerhandwerk wird langfristig Schönes geschaffen! Egal, ob Innenräume, Fassaden, Kirchenmalerei oder Denkmalpflege: Schon während der Ausbildung können die persönlichen Interessen ausgelebt und aus drei verschiedenen Fachrichtungen ausgewählt werden. Die kreative Arbeit macht außerdem nicht nur Spaß, sondern bietet im Anschluss an die Ausbildung vom Meisterbrief bis hin zum eigenen Malerbetrieb auch spannende Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen.

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Schneider/-in

Die Berufsbezeichnung „Schneider/-in“ ist nur ein Oberbegriff für eine Vielzahl an Fachbereichen des facettenreichen Schneiderhandwerks. Von der privaten Änderungsschneiderei für Brautkleider bis hin zur Kostümschneiderei im Theater sind sie Einsatzorte genauso vielfältig wie der Beruf selbst. Die verschiedenen Ausbildungsberufe in diesem Gewerbe – vom Damen- und Herrenmaßschneider, Änderungsschneider, Modeschneider bis hin zum Textilgestalter – bieten kreative Möglichkeiten, eigene Ideen und Entwürfe in die Arbeit einzubringen.

Foto: Fotolia
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erstellt am 14.Apr.2017 | 04:00 Uhr

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