ZEITGESCHICHTE
Chronik 1989
Maueröffnung "bleibt unrealistisch"
1. November: DDR-Staatschef Egon Krenz trifft in Moskau mit Sowjetführer Michail Gorbatschow zusammen. Nach dem Gespräch äußert er die Ansicht, dass die Gründe für die Errichtung der Mauer weiter bestünden. Ihre Öffnung sei unrealistisch.
3. November: Die Ost-Berliner Regierung beschließt, dass DDR-Bürger das Land ohne Formalitäten über das Gebiet der Tschechoslowakei verlassen können. Daraufhin kommt es zu einer erneuten Ausreisewelle.
4. November: Die Ost-Berliner Innenstadt erlebt die größte nicht-staatliche Demonstration in der DDR-Geschichte mit einer Million Teilnehmer.
6. November: DDR-Medien veröffentlichen den Entwurf eines Reisegesetzes. Danach kann jeder Bürger der DDR für maximal 30 Tage pro Jahr ins Ausland reisen, sofern er dies beantragt und eine Genehmigung erhält. Der Entwurf stößt auf heftige öffentliche Kritik. Am Abend kommt es zur bislang größten Protestwelle im Land.





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