10 JAHRE "PALLAS"-HAVARIE
Pallas
Chronologie des Pallas-Unglücks
25. Oktober 1998: Vor der dänischen Nordseeküste bricht auf der "Pallas" bei Sturm Feuer aus. Die Crew muss das Schiff verlassen. Der Schiffskoch stirbt an einem Herzinfarkt, fünf Seeleute werden verletzt.
29. Oktober: Der Frachter strandet vor der Insel Amrum.
6. November: Eine Bergung ist nicht mehr möglich, das Schiff wird zum Wrack erklärt.
8. November: Ölverschmutzungen auf Amrum und Föhr. 16.000 Vögel verenden.
22. November: Der Einsatzleiter meldet: "Feuer aus".
10. Dezember: Das Bundesverkehrsministerium will die Havarie von unabhängigen Experten untersuchen lassen.
21. Dezember: Der Landtag setzt einen Untersuchungsausschuss ein. Umweltminister Rainder Steenblock (Grüne) steht wegen seines Krisenmanagements unter Druck.
8. Juni 1999: Die Demontage des Wracks beginnt. Aufbauten werden beseitigt, Luken mit Sand und Tanks mit einem Spezialstoff gefüllt.
16. August: Das Seeamt kommt zu dem Schluss, dass die dänischen und deutschen Behörden die Gefahrenlage falsch eingeschätzt hatten.
26. Januar 2000: Der Landtag schließt nach Beratung des Abschlussberichts die Akten. Eine seine Kernforderungen ist die Bildung einer einheitlichen Küstenwache.
1. Januar 2003: Ein Havariekommando von Bund und Küstenländern für Schiffsunfälle in Nord- und Ostsee nimmt seinen Dienst in Cuxhaven auf. Die Wasserschutzpolizeien unterstehen aber weiter den Ländern.






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