Wirtschafts-, Wissenschafts- und Verkehrsminister
Jost de Jager (CDU)
Hat sich gegen Kritik aus dem Umfeld gut behauptet. Kann argumentieren und ist aufgeschlossen gegenüber Gegenargumenten. Gutes Verhandlungsgeschick. Note: 2

Leserkommentare
Ich kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen.
Meine Note für diese Verbrecher: 6, durchgefallen und mit sofortiger Entlassung! Es kann doch nicht wahr sein, dass wir solch ein Pack noch bezahlen.
De Jager bekommt von der SHZ die Note 2. Und dann diese Begründung!
Man hätte auch schreiben können: war immer adrett gekleidet & hat jede Einladung wo es Sekt und Schnittchen gab angenommen. Ein feiner Bursche dieser Jost!
Warum bekommt er eigentlich keine 1+ ??? Achso, da war ja noch was: .....Schaden vom deutschen Volk abwenden und seinen Nutzen mehren. Hätte ich ja fast vergessen!
Jost de Jager hat gemogelt. Er bringt den Vorschlag der CAU Kiel als seinen heraus und versucht die Uni Lübeck damit abzuwickeln. Daher erhält er einen Tadel und muss die gehen.
Wofür eine Benotung? Es geht doch längst im gesamten Bildungsbereich nicht mehr um Noten und das Messen von Qualität, siehe CHE-Ranking der Studiengänge (wo Lübeck regelmäßig Spitzenpläte erreicht) oder auch PISA an Schulen. Laut Herrn de Jager kann sich das Land soviel Exzellenz eh nicht leisten. Da verbietet man eben der Lübecker die Teilnahme an der Exzellenzinitiative oder wickelt sie am besten direkt ab. Im seinem Sinne würde ich an Ihrer Stelle keine Note 2 vergeben, da Herr de Jager sich sonst folgerichtig gleich selber abwickelt. Soviel "Exzellenz" kann sich das Land nicht leisten!!!!!
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben. Anmelden
Warum muss ich mich anmelden/registrieren?
shz.de distanziert sich prinzipiell von allen in den Leserkommentaren geäußerten Meinungen ohne Rücksicht auf deren Inhalte. Alle Beiträge in den Leserkommentaren geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen der User wieder.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien für Kommentare!







Herr de Jager und unser Ministerpräsident haben sich mit ihren Sparplänen, insbesondere in diesem Fall der Universität zu Lübeck, keineswegs mit Ruhm bekleckert. Dass Frau Schaven eingegriffen hat, um die Uni Lübeck zu retten, ist eigentlich ein Schlag ins Gesicht für Herrn de Jager, der auch noch auf der Personalversammlung der Uni Lübeck gesagt hatte, dass es zu viel Exzellenz in Schleswig-Holstein gebe und dieses Land sich so viel Exzellenz nicht leisten kann. Frau Schavan ist da offensichtlich anderer Meinung - zumindest sieht sie, dass Schleswig-Holstein sich soviel Exzellenz leisten MUSS!! Herr de Jager und der Ministerpräsident haben in dieser Angelegenheit wenig Fingerspitzengefühl gezeigt: Sie zeigten sich allen guten und sachlichen Argumenten gegenüber völlig immun und wiederholten ständig, sie könnten sich die Uni Lübeck nicht leisten. Sie haben eine ganze Region in Aufruhr gebracht und immer wieder gezeigt, dass ihnen die Zukunft Lübecks und der gesamten Region ziemlich egal ist -wichtig sei es, den Haushalt zu sanieren. Wirtschaft, Bevölkerung und Wissenschaft sind fassungslos darüber, wie unsensibel Politiker hier versuchen, ihre Sparpläne mit aller Gewalt durchzudrücken. Dabei hat das Vertrauen in Politiker unsagbar gelitten und das ist eine Gefahr für unsere Demokratie! Dass sich zu allem Überfluss herausstellt, dass Herr de Jager sich in einer Intrige der Kieler Universität hat vor den Karren spannen lassen, dass dieses Ziel der Uni Kiel, aus Selbsterhaltungstrieb die Uni Lübeck platt zu machen, schon seit Jahren besteht, hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Jetzt, da Frau Schavan den Erhalt der Uni Lübeck mit Tricks möglich macht, werden Herr de Jager und der Herr Ministerpräsident auch noch als Sieger dargestellt und es wird so getan, als ob sie niemals etwas anderes vorgehabt hätten, als die Universität zu Lübeck zu erhalten. Das ist einfach infam!