Bildungs- und Kulturminister
Ekkehard Klug (FDP)
Störte fortwährend den Schulfrieden. Akut gefährdet, aus der Klasse verwiesen zu werden. Stark versetzungsgefährdet. Muss noch viel lernen. Sollte in den Ferien das komplette Schuljahr nacharbeiten. Note: 6

Leserkommentare
Ein Zeugnis enthält normalerweise viele Noten - und die Leistungen in vielen Fächern werden bewertet. Die Arbeit einer Person mit 2 oder 3 pauschalen Sätzen - ohne sachliche Fakten - auf diese Art schlecht zu machen, gibt kein gutes Zeugnis für die Erfinder dieser Umfrage ab.
Der Schulfrieden ist seit über 10 Jahren gestört - und zwar zumindest in allen westlichen Bundesländern - seit G8 eingeführt wurde. Und dafür war Herr Dr. Klug NICHT verantwortlich !
Unzählige Umfragerergebnisse belegen, wie Kinder, Eltern und Lehrer gezwungen sind, G8 "erträglich" zu machen. Herr Dr. Klug war der erste Politiker, der den Mut aufbrachte, auf die Betroffenen zu hören und ihre Belange in einem Gesetzesentwurf zu berücksichtigen ! Und dafür wird er hier mit einer 6 "belohnt"! Das halte ich für extrem unfair !
Die Beurteilung Klugs durch "die Redaktion" ist falsch und ungerecht. Er verdient als einziger im Kabinett ein "Sehr gut". Er hat die Aufgabe, das von seiner Vorgängerin verwüstete Schulsystem wiederherzustellen, beherzt angepackt, hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Mittel dazu bereitstellt, hat - und das zeichnet ihn am meisten aus - schülerorientiert Schwerpunkte gesetzt, die als Wegmarken für eine Rückkehr unserer Schulen in die Spitzengruppe taugen. Die Eltern der jetzigen Gemeinschaftsschüler, die sich vom Gesäusel vom ewigen Glück des Langsameren Gemeinsamen Lernens täuschen ließen, werden sich freuen, daß sie ihren Kindern nicht in einigen Jahren erklären müssen, warum sie sie auf eine Schule geschickt haben, die mehr Schulabbrecher als jede andere Schulform erzeugt. Wir wollen nicht die Quote von ca. 25% in dieser Disziplin, die eines der gelobten neuen BL aufweist. Das Ende des entdifferenzierten Lernens war schon vor seiner Einrichtung überfällig.
Die CDU hat sich klar positioniert: Keine Oberstufen für Gemeinschaftsschulen, wo Alternativen vorhanden sind, also nirgendwo! U.a. deswegen muß G9 aber das für alle verfügbare Grundangebot der Gymnasien bleiben. Mit dem Y++-Modell der Initiative G9-jetzt! wird die Verdichtung zu G8 in die Oberstufe verlagert - aber nur für die Schüler, die es können und wollen und denen das von ihren Lehrern bestätigt wird.
Klug wollte und will immer noch auch die Vorschule - im Moment noch nicht realisierbar, aber sie bleibt auf den Agenden. Die würde einen Riesenberg Probleme der Integration von Kindern mit Sprachlücken beseitigen. Die Klagen der Lehrkräfte über die angebliche Mehrbelastung - ein trauriges Ritual. Die Kollegen unserer Gymnasiallehrer in Bayern arbeiten 28 Pflichtstunden - bei oft geringerem Brutto-Einkommen.
Bei einem echten Zeugnis weiß man, wer die Beurteilung verantwortet. Also veröffentlichen Sie die Namen der beteiligten Redaktionsmitglieder! So unqualifiziert wird das nicht anerkannt.
4-facher Vater
Man hängt Dr. Klug Dinge an, für die er nun wirklich nicht die Verantwortung trägt.
In 9 Monaten hat er die Fehler, die seine Vorgängerin in 11 Jahren gemacht hat erkannt und vieles auf den Prüfstand gestellt.
Er übernahm eine Großbaustelle ohne kindgerechte, bedürfnisorientierte Statik.
Wenn der Staub der Neubewertung und Korrektur sich gelegt hat, werden wir ein akzeptabeles Gebäude erkennen.
Meine Kinder und ich freuen sich darauf!!!
Bei diesem Artikel lässt sich schnell erkennen, wer gelernt hat ein qualifiziertes Zeugnis zu schreiben und wer nicht.
Bitte bleibt Schreiberlinge und kommt nicht auf die Idee Lehrer werden zu wollen!!!!!!
Ich stimme Herrn Kliegis zu.
Im Augenblick ist Herr Klug im Kabinett der Einzige, der ohne persönlichen Ehrgeiz versucht, die Gymnasien wieder leistungsfähig zu machen.
Er hat den Kampf gegen die anderen Pateien und Gewerkschaften und andere Interessengruppen aufgenommen und dabei in Kauf genommen, als der BÖSE darzustehen.
Ich wundere mich sehr, dass in Ihrer Zeitung ein so unqualifiziertes Zeugnis entstanden ist.
ich gebe Herrn Klug für seinen Mut und sein Schaffen eine glatte EINS.
Schau an, schau an, die Dame und die Herren vom schlesw.-holst. Elternverein schwingen sich zu Apologeten des Ministers auf. Die Herren Evers, Guenther, Kliegis und Frau Schulz-Evers brüsteten sich neulich erst damit, dass sie dem Minister mehr als 20.000 Unterschriften gegen G8 überreicht haben - und der sich so drüber gefreut hat. Steht hier: www.g9jetzt.de/unserziel/90-21500-unterschriften-ueberreicht
Gottseidank gibt es aber noch Eltern, die wissen, wie sehr Schüler und Lehrer unter der Politik dieses Ministers leiden...
Und diese Verdichtung bei Herrn Dr. Klug auf eine 6, scheint mir absolut berechtigt, wenn man seine Leistungsnachweise rückwirkend betrachtet.
Der Ausgang des Volksbegehrens für den Erhalt der Realschule ist als Zeichen von ihm zu 100% ignoriert worden. Er war auf einen anderen Ausgang derart fixiert, dass nun Stückwerk und Aktionismus folgt.
Als Arbeitgeber ist er in der Lage innerhalb von 3 Wochen 2 Pflichtstundenerlasse auf den Weg zu bringen. Dies zeigt ganz objektiv sein unplanhaftes, unverantwortliches Handeln, womit auch seine Führungseigenschaften gegen Null tendieren und in der Hinsicht definitiv eine 6 zu geben ist.
Aussage von Dr. E. Klug:
"Das Volksbegehren zu Gunsten der Realschule ist die Antwort auf die vermurkste Schulpolitik der Großen Koalition."
Na, da hat der Herr Dr. Klug wohl die falschen Berater gehabt und zu früh den Mund aufgemacht. - Die Ablehnung des Volksbegehrens ist die Antwort. Spätestens daran hätte er erkennen können, dass er die Situation völlig falsch einschätzt hat.
(Er hat sich mit der Aussage und dem Ergebnis eigentlich selbst abgewählt!)
Man benötigt schon ein neues Konzept,wenn eine tragende Säule der ursprünglichen Konzeption weggebrochen ist.
Auch einer der Vorkommentatoren [U. Kliegis] schreibt was Klug alles wollte und es nicht geschafft hat. Auch das Theam G9 ist eigentlich keines, da Herr Dr. Klug wohl immer wieder vergißt, dass das landeseinheitliche Abitur in G9 auch ganz normal im Angebot ist.
An einer Gemeinschaftsschule - der er aber aktuell die Lehrer wegnimmt!
Ob nun 5 oder 6, ich denke das Wirken von Herrn Dr. Klug schadet unserer Gesellschaft. Wir haben schon 1 Jahr verloren und er hat mehr kaputt gemacht als richtig auf den Weg gebracht.
Eltern haben Wahlrecht. Viele Eltern haben dies für die richtige Schule für ihr Kind genutzt und erwarten auch, das die Schule entsprechend des ganzheitlichen Konzeptes so bleibt und installiert wird.
Bildung braucht Lehrer!
Hier sagt natürlich niemand, warum Dr. Klug wirklich ein ungenügend bekommt. Er hat es versäumt, auch das Gymnasium platt zu machen, nachdem seine Vorgängerin schon die Realschule beseitigt hat, ohne für eine gute Alternative zu sorgen, denn die Gemeinschaftsschulen sind Stückwerk und die Regionalschulen werden langfristig kaum überleben. Das ist der Grund für den Andrang an den Gymnasien. Und das Wesentliche der Reform wird oft übersehen: Die Schulreform der Landesregierung ist keine kultusministerielle, sondern eine finanzministerielle Frage gewesen (Wolf Krämer-Mandeau, Projektgruppe Bildung und Region, Bonn am 16.11.2007 in Schwarzenbek). Die Vorgaben lieferte der Landesrechnungshof. Herr Dr. Klug dafür die Verantwortung zuzuschieben ist unredlich.
Sehr geehrte Redaktion, lassen Sie mich raten: G9? nein eher G10 oder sogar G11. Stimmts? In Ihrer Jugend jeden Nachmittag gekickt, in der Oberstufe das Kurssystem genossen und während des Studium die Freiheit noch ein paar Jahre ausgenutzt und das alles mit den besten Freunden. Schade, daß Sie soooo schnell vergessen konnten, wie gut es Ihnen erging. Eine Note dafür! Fürs Vergessen gibt es glatt mangelhaft.
Herr Klug dagegen zeigt als ein Minister, daß er nicht vergessen hat und die Klagen der Eltern wahrnimmt und sich traut, eine Baustelle, die sich schon über Jahre hinweg in ganz Deutschland vergrößert und nicht ordentlich repariert wird, so zu sanieren, daß sich nicht nächsten Winter wieder weitere Löcher auftun. Er ist ein Mensch, der noch an Kinder denkt und nicht wie andere Politiker nur daran, nicht vom Stuhl zu fallen. Früher gab es fürs Schaukeln eine Eintrag ins Klassenbuch. Heute versucht man dadurch cool zu wirken und erreicht damit nur diejenigen, die auf gleiche Weise vorankommen.
Zahlreich sind diese, die sich für eine gute Sache annehmen.
Sehr geehrter Herr Hamann,
danke, daß Sie auf den Willen von immerhin 21.425 Eltern hingewiesen haben, die in einer mit vergleichsweise kleinem Aufwand gestarteten Initiative gegen die Entscheidungen der früheren Bildungsministerin Partei ergriffen haben. Für den Start eines Volksentscheidverfahrens hätte es allemal gereicht.
Für G8 gibt es ja auch eine Art von Initiative, ein kleiner, feiner Verein: Es sind, wenn ich recht informiert bin, 12 (in Worten: zwölf) Mitglieder des Landeselternbeirates der Gymnasien. Der Landeselternbeirat der Grund- und Hauptschulen sowie der Förderzentren hingegen hat sich einstimmig für die Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums stark gemacht. Und nun kommen Sie uns bitte nicht mit der Beliebtheit der Gemeinschaftsschulen - wo die Eltern nach der Zerschlagung der bundesweit als höchst erfolgreich eingeschätzten Realschulen unseres Landes keine andere Wahl hatten, weil die Kompetenzspitze der Bildungspolitik dieses Landes, die Kommunalpolitiker, auf die Werbesprüche eines Heraldikers reingefallen ist, haben sie ihre Kinder dort zähneknirschend hingeschickt. Zufrieden sind sie nicht.
Herr Trutzel - Sie irren sich, nein, Sie wissen es ja schon besser, aber Sie täuschen die Leserinnen und Leser hier. Keine Gemeinschaftsschule bietet bislang ein Abitur an. Selbst die ca. 20 zwangsumgewandelten Gesamtschulen müssen sich da erst neu beweisen - was schwerfallen wird, weil denen jetzt nach der Umwandlung dutzendweise die letzten Gymnasiallehrer weglaufen. Entweder in den vorgezogenen Ruhestand oder durch Versetzung auf eigenen Wunsch an Gymnasien. Was da ab dem nächsten Schuljahr als Oberstufenklassen läuft, ist die auslaufende Gesamtschule. Da steht jetzt zwar Gemeinschaftsschule drauf, aber das ist Etikettenschwindel.
Herr Hamann, Sie haben freundlicherweise einen Link auf die G9-jetzt! - Seite gepostet. Für Herrn Trutzel und alle anderen Interessierten erlaube ich mir, diesen Link hinzuzufügen: www.gemeinschaftsschule-aktuell.de
Hoppla, Herr Kliegis! Ist Ihnen mein Kommentar zu sachlich gewesen?
Ich versuche es mal anders.
Sie schreiben vom LEB der Gymnasien. Ein Gremium, das auf demokratische Weise gewählt wurde. Sehe ich hier den Angriff auf unsere Demokratie? Irgendwie finde ich Ihre Formulierung komisch. Ist alles unredlich, was nicht Ihrer Meinung ist?
Sind Sie der Garant für den Standort Deutschland?
Es gibt meiner Kenntnis nach 26 Gesamtschulen, die sich ab 1. August nicht auflösen und dann Gemeinschaftsschulen heißen (ehem. Kooperative und Integrative).
Da gibt es welche, die 4 zügig einschulen (alle Empfehlungen) und eine durchgängig 3 stufige Oberstufe haben. Übrigens ist die Nachfrage der Eltern nach Gemeinschaftsschulen in SH recht groß.
Zeiten ändern sich und da muss man sich auch bewegen und nicht immer das alte abgewählte wiederhaben wollen. Aber ein G9 ist eben möglich, ohne es zusätzlich am Gymnasium wieder einzuführen. Das hat auch finanzielle Gründe.
Es sollte ein Ziel sein, so viele Schüler wie möglich zu einem ordentlichen Abschluss zu bringen und so den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt ermöglichen. Sonst könnte man Hartz IV gleich vererben. Sollen unsere Kindervon vornherein gegen Altschulden, Renten und unnötig hohe Sozialverpflichtungen ankämpfen müssen? Das bei der demografischen Entwicklung?
Ich schätze dass die Elite, dann auch keinen Wohnsitz mehr in D bevorzugt.
Diese Einstellung von mir werden sicher in erster Linie Eltern von schulpflichtigen Kindern verstehen. Die anderen brauchen ja unsere Kinder für den Generationenvertrag.
Haben sie mit dieser Abfrage überhaupt nur einen Bruchteil der Schüler und Eltern erreicht, die über die Beurteilung ihres Ministers abstimmen sollten und möchten?
Ich kenne sehr viele Jugendliche, die sich zum Beispiel über die Möglichkeit freuen würden, wieder in 9 Jahren am Gymnasium entspannt und doch zielstrebig wie eh und je zu lernen. Dafür setzt sich der Minister sehr deutlich ein und verdient entsprechend eine sehr gute Beurteilung durch meine Kinder und mich. Haben Sie im Ansatz eine Vorstellung davon, wie belastend das Turboabi sogar für die Kinder ist, die eine Gymnasialempfehlung hatten?
Sie erreichen auch die schweigende Mehrheit der Eltern nicht, die keine Zeit für das Internet haben, sondern ihre Freizeit lieber für das Wohl ihrer Kinder opfern.
Die große Zahl negativer Beurteilungen des Ministers erinnert mich an die Talentsuche bei Musiksendungen, an das Abstimmungsverhalten und die Abstimmungsmöglichkeiten bei der Suche nach Musikstars. Man braucht keinen Händedruck sondern fleißige Finger...
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Die Beurteilung der Redaktion mit Note 6 ist noch zu positiv ausgefallen. Das komplette Schuljahr nacharbeiten sollte Dr. Klug auf keinen Fall. Wer weiß, was er dann wieder anrichtet. Er sollte statt dessen als "nicht beschulbar" entlassen werden.