WATTOLÜMPIADE

 

 

Wattolümpiade im Zeichen der Fußball-WM

05. Januar 2010 | Von sh:z

Wie schon 2006 bei der WM in Deutschland bildet Fußball auch in diesem Jahr einen Schwerpunkt neben den klassischen Disziplinen der Wattolümpiade: Wattwolliball, Watthandball und Aalstaffellauf. Foto: sh:z

Brunsbüttel. Es ist eine alte Brunsbütteler Fußballerweisheit: Das Dreckige muss ins Eckige. Am 6. Juni - eine Woche bevor in Südafrika das große Bruder-Turnier angepfiffen wird - trifft sich die Welt wieder am Soesmenhusener Elbdeich zur "Fußballwattmeisterschaft".

Unzählige Teams stehen schon wieder in den Startlöchern, denn ganz nach wattolümpischer Tradition wurde pünktlich am Mittag des Neujahrstages das Anmeldeformular für die wattolümpischen Spiele unter www.wattoluempia.de freigegeben. Nachdem Wattkampfleiter Oliver Kumbartzky im Vorjahr bereits nach gerade einmal zwölf Tagen den Meldestopp verhängen musste - so schnell wie noch nie zuvor-, wurde dieser Rekord noch einmal gebrochen. Schon am 4. Januar waren um 20 Uhr sämtliche Plätze weg. Wer sich jetzt anmeldet, kommt auf eine Warteliste.

Deutschland, England oder "Wattikanstaat"?

Wie bereits vor vier Jahren, als ganz Deutschland im WM-Taumel war, schwimmt die Wattolümpiade auch 2010 wieder im Fahrwasser der FIFA-WM - weshalb der sportliche Schwerpunkt auch auf die "Fußballwattmeisterschaft" gelegt wird. Bei der Anmeldung werden die Teams deshalb gebeten, sich gleich schon mal zu überlegen, für welches Land sie denn in den Soesmenhusener Elbschlick steigen. Das können ganz gewöhnliche Nationen sein wie etwa Deutschland, England oder Brasilien - oder auch eher ungewöhnliche wie etwa der "Wattikanstaat". Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Auch bei der Trikotwahl sollten sich die Mannschaften wieder Mühe geben, denn auch das beste Outfit soll wieder prämiert werden, ebenso wie die besten Fans oder auch das ausgefallenste Maskottchen.

Mit der Fußballwattmeisterschaft 2006 katapultierten die Wattolümpiade-Macher die Veranstaltung, mit deren Erlösen unter anderem Krebsberatungsstellen der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft finanziert werden, damals auf einen neue Stufe, sorgten für internationale Medienresonanz. Auch für 2010 liegen schon wieder Anfragen von TV-Teams vor. Das Interesse an den Wattspielen ist auch im siebten Jahr ungebrochen.

Wenngleich der Schwerpunkt am 6. Juni auf Wattfußball liegt, werden auch wieder traditionelle Küstensportarten wie Wattwolliball, Watthandball oder auch der Aalstaffellauf eine Rolle spielen, verspricht Kumbartzky. Doch am Ende zählt eh nur eines: Hauptsache es matscht!


 

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