TOP-THEMA

 

Familiendrama von Harrislee

Thomas Langkau ins Gefängnis verlegt

26. Februar 2009 | 17:23 Uhr | Von Frank Höfer

Trauer in Harrislee: Bei einem Familiendrama sind eine Frau und ihre Tochter ums Leben gekommen. Foto: Dewanger

Bild 1 von 2
Der mutmaßliche Mörder von Harrislee schweigt weiter. Jetzt ist er vom Krankenhaus ins Berliner Gefängnis gebracht worden.

Eine Woche nach seiner Festnahme in Berlin verweigert der mutmaßliche Doppelmörder von Harrislee (Kreis Schleswig-Flensburg) weiter die Aussage. Am Mittwoch wurde Thomas Langkau von der Berliner Charité in ein Berliner Untersuchungsgefängnis verlegt.

Der 37-Jährige war nach vier Tagen auf der Flucht mit Stichwunden in Hals und Oberkörper im Hotel "Berlin Mitte" entdeckt worden. Er hatte sich vermutlich das Leben nehmen wollen. Am Klinikbett machte er gegenüber der Berliner Haftrichterin keine Angaben.

Geständnis per E-Mail

Zuvor hatte der Mann aus Harrislee bei Flensburg in einer E-Mail an  shz.de  gestanden, seine Frau Ricarda (36) und die gemeinsame Tochter Marie (7) getötet zu haben. Die Obduktion ergab, dass beide an etlichen Messerstichen starben. Nach Angaben der Polizei in Flensburg wird Langkau "aus organisatorischen Gründen" erst Ende nächster Woche nach Schleswig-Holstein gebracht.

Unklar ist, wann die Opfer der Tragödie beigesetzt werden. "Wir haben keine Informationen", sagte der Harrisleer Bürgermeister Wolfgang Buschmann. "Es kann gut sein, dass wir als Behörde erst im Nachgang davon erfahren." Auch der örtliche Pastor Axel Kapust wusste von nichts.


 

Leserkommentare

 

 

SHZ.DE MOBIL

Auch unterwegs bestens informiert!

Mit der iPhone-App und dem Mobilportal von shz.de haben Sie die neuesten Nachrichten aus Schleswig-Holstein immer zur Hand.

Weitere Informationen...

 
 

BUCHVERKAUF

Ihr (Enkel-) Kind ist der Held!
Verschenken Sie ein Kinderbuch, in dem Ihr Liebling die Hauptperson spielt.
Mehr Infos finden Sie hier

 
INSTITUT50PLUS
Lebendig leben...
Angebote für eine aktive Lebensgestaltung
 
HÄUFIG GELESEN

Ex-Tafel wehrt sich gegen neue Vorwürfe

"Flensburger Gaben" schon wieder in der Kritik: Werden Russlanddeutsche bei der Ausgabe von einer ...mehr

 
 


KONTAKT | IMPRESSUM | AGB | DATENSCHUTZ