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Medizinerausbildung
Schavan will die Uni Lübeck retten
Nach Informationen des sh:z traf sie sich gestern mit Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) zu einem einstündigen Gespräch in der Berliner CDU-Bundeszentrale, um darüber zu reden, wie die Schließung des Studiengangs verhindert werden kann. Vor Vertrauten hat Schavan bereits erklärt, dass sie "nicht mitansehen will, wie die Fakultät abgewickelt wird".
Die Bundesregierung ist vor allem deshalb am Erhalt der Arztausbildung in Lübeck interessiert, weil sie die Medizinstudienplätze in Deutschland ausbauen möchte. Allerdings ist eine finanzielle Hilfe des Bundes schwierig, da Schavan der Uni Lübeck wegen der Bildungshoheit der Länder nicht ohne weiteres Geld aus dem Bundesetat geben kann. "Es wird aber nach Hilfsmöglichkeiten gesucht", hieß es gestern aus Regierungskreisen.
Die Landesregierung will die Medizinfakultät in Lübeck schließen und so jährlich 24 Millionen Euro einsparen. Kritiker fürchten, dass bei einem Wegfall der 1500 Medizinstudienplätze auch die übrigen 1000 Studienplätze gefährdet sind - und damit die ganze Hochschule. Zudem sorgt man sich in Lübeck, dass medizintechnische Firmen abwandern und die Stadt insgesamt 20.000 Einwohner verliert.






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