TONTRÄGER
Lake Cisco
Melodische Härte vom Deutschen Eck
Der Sound ist fett, die Technik ausgefeilt- beste Voraussetzungen für die vier Koblenzer von Lake Cisco und ihre moderne Variante des Progressive Rocks. Seit einigen Jahren schon werkeln die Mittzwanziger vom Deutschen Eck an ihrer Karriere, nun ist das Debüt "Permanent Transient" auf dem Markt.
Temporeich, treibend, druckvoll und in einer Mischung aus dominanten Gitarren, dynamisch-verspielten Beats und dezenter Elektronik kommt die Scheibe daher. Deren Texte über das Zuhause sein im Nirgendwo bringt Frontmann Florian Sczesny mit seiner facettenreichen Stimme eindringlich zu Gehör.
Die Songs sind trotz ihrer durchweg anspruchsvollen Struktur mit Anleihen bei Metal und Postrock durchaus eingängig und trotz aller Härte immer melodisch. Genial einfaches Riffing wird durchbrochen von immer neuen überraschenden Parts. Das Album hört sich an, wie aus einem Guss. Alles in allem ein durchaus würdiger Start - ohne jedoch einen wirklichen Hammer-Song zu liefern. Man darf gespannt sein, was es von Lake Cisco in Zukunft noch zu hören gibt.
Lake Cisco - "Permanent Transient" (Rough Trade)
Leserkommentare
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