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28. September 2016 | 05:26 Uhr

Bundestrainer vor Abschied : Volleyballer wollen EM-Qualifikation für Heynen schaffen

vom

Vital Heynen betreut die deutschen Volleyballer letztmals. Mit der neuformierten Mannschaft will er die EM-Qualifikation schaffen. Eigentlich sollte das kein Problem sein, doch er hat Sorgen.

Die deutschen Volleyballer wollen Bundestrainer Vital Heynen mit der Qualifikation für die EM 2017 in Polen einen erfolgreichen Abschied bereiten. Nach mehr als viereinhalb Jahren wird der Belgier den WM-Dritten von 2014 letztmals betreuen.

Von Freitag bis Sonntag bestreiten die Deutschen in Podgorica das erste von zwei Qualifikationsturnieren gegen Montenegro, die Schweiz und Spanien. Eine Woche danach will Heynen, der künftig den VfB Friedrichshafen und das belgische Nationalteam betreut, gegen dieselben Kontrahenten in Las Palmas das EM-Ticket lösen.

«Es ist schade, dass wir Vital überhaupt einen Abschied bescheren müssen. Wir werden aus verschiedensten Gründen Vollgas geben, aber natürlich auch, um ihm einen gelungenen Abschied zu ermöglichen», versicherte Außenangreifer Christian Fromm vor dem Auftaktspiel am Freitag gegen den Weltranglisten-32. Spanien.

Die Deutschen sind als Nummer elf der Welt klarer Favorit auf den Sprung nach Polen. Doch Heynen muss mit einem neuformierten Team sein letztes Ziel als DVV-Nationaltrainer packen. Georg Grozer (Fudan Universität Shanghai) und Kapitän Jochen Schöps (Asseco Resovia Rzeszów) treten kürzer; dann musste Heynen wegen einer Schulterverletzung auch noch auf Diagonalangreifer Daniel Malescha (VfB Friedrichshafen) verzichten.

Ein Selbstläufer wird die EM-Qualifikation nicht, mahnte Fromm. «Wir spielen beide Turniere auswärts, die Gegner werden heiß sein, und die Schiedsrichter werden sicherlich nicht für uns sein. Wir müssen auf den Punkt da und fit sein», warnte der 26-Jährige, von dem mit Außenangreifer Denys Kaliberda in der Offensive am meisten abhängt.

Nach erfolgreichen Härtetests gegen Tschechien, die Niederlande und Belgien glaubt Heynen natürlich auch mit seiner jungen Mannschaft fest an die EM 2017. «Ich bin zufrieden, wir haben sehr gut gespielt, weil unsere Organisation gut funktioniert hat», sagte der 47-Jährige nach dem Abschlusstest. Einen Umweg in der Qualifikation will Heynen nicht gehen. Nur der Gesamtsieger beider Viererturniere ist sicher für die Endrunde qualifiziert. Der Zweitplatzierte bestreitet eine Playoff-Runde gegen den Zweiten der Qualifikationsgruppe C. Das könnte Belgien, Griechenland, Moldawien oder die Ukraine sein.

Vorbericht Deutscher Volleyball-Verband

Kader der deutschen Volleyballer

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erstellt am 15.Sep.2016 | 11:44 Uhr

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