zur Navigation springen

US Sport

05. Dezember 2016 | 09:38 Uhr

Ohne Bryant und Duncan : NBA-Start: Warriors jagen Titelverteidiger James

vom

Die Titeljagd in der NBA ist wieder eröffnet. Golden State will mit seinem Star-Ensemble nach dem Rekord auch die Meisterschaft. Während Dirk Nowitzki immer mehr auf das Ende seiner Laufbahn zusteuert, wartet auf Dennis Schröder ein ganz neues Kapitel in seiner Karriere.

Vier Monate nach dem Titelgewinn von LeBron James und den Cleveland Cavaliers startet die NBA in die neue Saison. Nicht mehr dabei sind die Altstars Kobe Bryant und Tim Duncan, dafür aber drei deutsche Profis. Die wichtigsten Fragen zum Beginn der Spielzeit am Dienstag:

Wer sind die Titelfavoriten?

Klarer Favorit sind in diesem Jahr die Golden State Warriors um ihren Superstar Stephen Curry. Das Team von der Westküste stellte in der Vorsaison bereits einen Rekord mit 73 gewonnenen Spielen auf und verlor erst im siebten Finale gegen Cleveland und James. Im Sommer verstärkten sich die Warriors zudem mit Kevin Durant, der die NBA in vier Spielzeiten als bester Werfer der Liga anführte.

Als größter Herausforderer gilt Titelverteidiger Cleveland. Angeführt von James als wertvollstem Spieler der vergangenen Finalserie werden die Cavs als deutlich bestes Team des Ostens gesehen. Zuletzt hieß das Finale zweimal Golden State gegen Cleveland. Eine Umfrage ergab laut «ESPN», dass 29 von 30 NBA-Managern ein drittes Endspiel-Duell zwischen den beiden Schwergewichten erwarten. 69 Prozent der Manager sehen die Warriors als Meister, 31 Prozent die Cavaliers.

Als weiterer Kandidat sind die San Antonio Spurs zu nennen, die sich im Sommer mit dem Spanier Pau Gasol verstärkt haben.

Wer sind die Superstars?

Neben den genannten James, Curry und Durant vor allem Russell Westbrook, der bei den Buchmachern sogar als Favorit für den Award des Most Valuable Player (MVP) gehandelt wird. Westbrook spielte in Oklahoma City jahrelang mit Durant zusammen und trägt nun das Spiel bei den Thunder fast alleine. In den vergangenen beiden Jahren wurde jeweils Curry zum wertvollsten Spieler der regulären Saison gekürt. 

Wer sind die Deutschen und wie sind ihre Chancen?

Dirk Nowitzki geht in seine 19. Saison bei den Dallas Mavericks. Er liebäugelt mit einem Abschied im Sommer 2018. «Das Karriereende naht. Der Plan ist aber, dass ich meinen Zweijahresvertrag auf jeden  Fall erfülle», sagte der Würzburger jüngst der «Sport Bild». Dennis Schröder wird bei den Atlanta Hawks nach dem Abgang von Konkurrent Jeff Teague erstmals in die Startformation rücken. Neu in der Liga ist Paul Zipser, der von den Chicago Bulls gedraftet wurde.

Welche spektakulären Wechsel hat es im Sommer gegeben?

Der Wechsel von Durant zu den Warriors hat das Kräfteverhältnis in der besten Basketball-Liga der Welt verändert. Auch Dwyane Wade sehnte sich nochmal nach einer neuen Herausforderung, nachdem er die letzten 13 Jahre durchgängig bei den Miami Heat verbracht hatte: Er wechselte zu den Chicago Bulls. Center Dwight Howard ist zukünftig  Schröders Teamkollege bei Atlanta, dafür hat Al Horford die Hawks in Richtung Boston verlassen.

Welche Spieler haben ihre Karriere beendet?

In Kobe Bryant, Tim Duncan und Kevin Garnett hat die Liga in diesem Sommer gleich drei Legenden der vergangenen beiden Jahrzehnte verloren. Bryant kündigte früh an, nach der Saison 2015/2016 abzutreten - in seinem letzten Ligaspiel erzielte er noch einmal 60 Punkte. Duncan, der in seiner Karriere nur für die San Antonio Spurs spielte, sowie Garnett entschlossen sich erst im Sommer zum Rücktritt. Gemeinsam können die drei auf insgesamt elf Meistertitel, vier MVP-Awards und 48 Teilnahmen als All Star zurückblicken.

Wo kann ich die Spiele in Deutschland sehen?

Wie populär die NBA inzwischen in Deutschland ist, zeigt sich auch daran, dass es gleich fünf Plattformen gibt, um Partien zu sehen. Die Perform Group präsentiert auf seinem Internet-Portal spox.com künftig ein Spiel pro Woche. Auf dem neuen kostenpflichtigen Streaming-Dienst «DAZN» ist fast jeden Tag ein ausgewähltes Spiel zu sehen. Auch die Telekom zeigt auf ihrem Programm Entertain und im Netz unter telekombasketball.de weiter zwei Spiele pro Woche, geplant sind diese jeweils für den Sonntag. Sport1 überträgt insgesamt bis zu 120 Live-Spiele im Pay-TV auf Sport1 US, darunter auch alle Spiele der Conference Finals und der Endspiel-Serie.

Wer kein Spiel verpassen will, kann sich einen sogenannten League Pass der NBA zulegen. Dort kann man sich die Spiele auch zeitversetzt am nächsten Tag ansehen.

zur Startseite

von
erstellt am 24.Okt.2016 | 12:46 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert