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Tennis

07. Dezember 2016 | 13:25 Uhr

Livestream, TV, Twitter : Wimbledon-Finale: So können Sie Angelique Kerber sehen

vom

Nach ihrem 6:4 und 6:4 gegen die fünfmalige Wimbledon-Gewinnerin Venus Williams wartet auf die Kielerin das Finale gegen Serena Williams. Doch wo kann man es live sehen?

Wimbledon | Die Kielerin Angelique Kerber steht im Wimbledon-Finale und könnte mit einem Sieg am Samstag gegen die US-Amerikanerin Serena Williams zur Tennislegende werden. Das Problem: Wer das Finale um 15 Uhr sehen möchte, kann nicht einfach den Fernseher anschalten. Im Free-TV wird das Finale nicht zu sehen sein. Der Pay-TV-Sender Sky überträgt das Turnier wie in den Vorjahren exklusiv. Was also tun?

Sky-Abo

Die einfachste und legalste Option ist ein Sky-Abo. Sky überträgt das Finale live – auch in der SkyGo-App. Der Pay-TV-Sender Sky zeigt das Finale kostenfrei im Internet.

TV-Übertragungen im Ausland

Wer sich kein Sky-Abo leisten will oder kann, schaut in die Röhre. Eine Alternative sind ausländische Livestreams und TV-Sender oder soziale Netzwerke. Die britischen TV-Sender BBC One und BBC Two übertragen Live-Tennis aus Wimbledon. Sie sind via Satellit auch aus Deutschland emfpangbar. Dafür muss allerdings die Satellitenschüssel auf Astra2 (28,2 Grad Ost) umgestellt werden. In Schleswig-Holstein werden für den Empfang allerdings große Schüsseln benötigt, die einen Durchmesser von 100 bis 150 Zentimeter haben. Angebote anderer Sender aus Dänemark oder Österreich/Schweiz sind in der Regel verschlüsselt.

Wimbledon live auf Twitter

Twitter kooperiert mit dem US-Sportsender ESPN und dem Turnierveranstalter und überträgt Spiele vom Turnier live in dem sozialen Netzwerk. Das Spiel wird auch von einem Kommentator moderiert.

Offizielle Livestreams und das Thema Geoblocking

Auch Livestreams werden unter anderem von der britischen BBC, dem österreichischen ORF, dem schweizerischen SRF oder auch dem schwedischen Sender SVT1 verfügbar. Geoblocking verhindert allerdings, dass die Livestreams der ausländischen Anbieter in Deutschland verfügbar sind. Mit einem VPN-Client lässt sich diese Sperre umgehen. Das ist nicht unumstritten, da eine technische Maßnahme, die ein urheberrechtlich geschütztes Werk schützen soll, nicht einfach umgangen werden darf. Es stellt sich die Frage: Sind Geosperren eine wirksame technische Maßnahme, wie es das deutsche Urhebergesetz verlangt? Bislang fehlen wegweisende Gerichtsurteile zum Thema Geoblocking. Allerdings muss jeder selbst entscheiden. Fakt ist: Wer die Sperre umgeht, agiert in einer rechtlichen Grauzone.

Offizielle Wimbledon-Seite

Auf wimbledon.com gibt es einen dreisprachigen Radiostream zum Finale. Auch sind Highlights als Video zu sehen. Der Wimbledon-Livestream ist in Deutschland wegen der Geosperre nicht verfügbar.

Andere Livestreams

In einer rechtlichen Grauzone hält man sich auch auf, wenn Livestreams auf dubiosen Streamingseiten verfügbar sind. Nicht jedes Angebot ist hier legal und daher mit Vorsicht zu genießen. Manche Livestream-Seiten fordern eine zusätzliche Software, die wie eine Filesharing-Plattform funktioniert. Hier lädt man dann Daten automatisch hoch und ermöglicht den Stream für Dritte. Das ist illegal und kann eine teure Abmahnung nach sich ziehen. Hinzu kommt die oftmals schlechte Bildqualität und die Gefahr, sich Viren, Trojaner oder sonstige Malware einzufangen. Hier sollte man die Finger von lassen.

Wer das Finale mit Angelique Kerber sehen möchte, der findet einen Weg. Das Sicherste bleibt aber der Gang in eine Sportsbar.

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erstellt am 08.Jul.2016 | 18:40 Uhr

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