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03. Dezember 2016 | 05:47 Uhr

Fußball : Sicherheit im Fußball: 14 Staaten unterschreiben Abkommen

vom

Zur Verbesserung der Sicherheit bei Fußballspielen und anderen Sportveranstaltungen haben 14 Staaten des Europarates eine neue Konvention unterzeichnet.

Mit dem Abkommen solle unter anderem die Kooperation der Polizeibehörden und der Dialog zwischen lokalen Behörden, Fußball-Clubs und Fans gefördert werden. Das sagte der Generalsekretär des Europarates, Thorbjørn Jagland, am Sonntagabend im Stade de France in Saint-Denis.

«Gewalt ist immer noch eines der größten Probleme des Fußballs», sagte UEFA-Vizepräsident Michael van Praag. Die Ausschreitungen zwischen russischen und englischen Fans bei der EM in Marseille «erinnern uns daran, dass wir mehr tun können und müssen», ergänzte der Niederländer. Russische Fans hatte im Stadion britische Fans attackiert, worauf die UEFA den Russen im Wiederholungsfall mit dem Turnierausschluss gedroht hatte. Auch außerhalb des Stadions war es zu zahlreichen Vorfällen gekommen, was sich aber der Zuständigkeit der Europäischen Fußball-Union entzieht.

«Aber natürlich ist auch Gewalt rund um die Stadien nicht zu akzeptieren. Aber dafür sind wir heute hier, dafür brauchen wir die Unterstützung der lokalen Behörden», sagte van Praag. Deutschland gehörte nicht zu den unterzeichnenden Staaten. Stattdessen unterschrieben wenige Stunden vor dem Anpfiff des EM-Viertelfinales zwischen Frankreich und Island Vertreter folgender Länder: Frankreich, Bulgarien, Georgien, Griechenland, Litauen, Moldawien, Monaco, Montenegro, Niederlande, Portugal, Russland, Schweiz, Mazedonien und die Ukraine.

Informationen zur neuen Konvention - Englisch

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erstellt am 03.Jul.2016 | 19:43 Uhr

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