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09. Dezember 2016 | 04:52 Uhr

Doping : NADA Austria protestiert gegen Welt-Anti-Doping-Agentur

vom

Die Kritik an der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) wegen der Lockerung der Regularien bei der verbotenen Substanz Meldonium nimmt zu. So verfasste die Ethikkommission der Nationalen Anti-Doping Agentur von Österreich ein Protestschreiben.

«Diese Inkonsequenz ist ein Rückschlag bei den Bemühungen um einen sauberen, dopingfreien Sport. Mit dieser Entscheidung werden faire Athleten, die nicht dopen, und sich im Geist des Sports an die Regeln halten, brüskiert», teilte NADA Austria mit.

Mit dieser Vorgehensweise habe die WADA sich selbst und vor allem dem Sport einen schlechten Dienst erwiesen und der Anti-Doping Arbeit einen schweren Rückschlag versetzt, hieß es weiter. Gerade vor den Olympischen Spielen in Rio sei dies «ein schlechtes Signal».

In der vergangenen Woche hatte die WADA Grenzwerte für Meldonium eingeführt. Damit dürfen zahlreiche Sportler wie etwa die frühere Tennis-Weltranglistenerste Maria Scharapowa auf einen Freispruch hoffen. Meldonium steht seit Jahresbeginn auf der Dopingliste, seitdem hatte es mehr als 170 positive Tests gegeben. 

Stellungnahme der Ethikkommission von NADA Austria

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erstellt am 20.Apr.2016 | 17:42 Uhr

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