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05. Dezember 2016 | 17:46 Uhr

Budapest : Mortara sorgt für mehr Spannung in der DTM: Sieg in Budapest

vom

Der Titelkampf in der DTM ist wieder offen: Edoardo Mortara verkürzt mit seinem Start-Ziel-Sieg den Rückstand auf Marco Wittmann auf 14 Punkte. Der Champion von 2014 spricht nun sogar von selbst den möglichen Verlust seiner Spitzenposition an.

Edoardo Mortara darf weiter von seinem ersten DTM-Titel träumen. Mit seinem Start-Ziel-Sieg auf dem Hungaroring verkürzte der Italiener den Rückstand auf Spitzenreiter Marco Wittmann von 33 auf 14 Punkte.

Das ließ sich Mortara sofort nach der Zieldurchfahrt von seinem Team vorrechnen. Via Funk war seine erste Frage: «Auf welchem Platz ist Wittmann gelandet?»

Wittmann kam als einziger BMW-Fahrer in die Punkte und wurde Siebter. Der Audi-Fahrer kann dem Champion von 2014 nun theoretisch schon am Sonntag die Gesamtführung wegnehmen. «Wir sind super zufrieden mit dem Rennen», sagte Mortara nach seinem vierten Saisonsieg der ARD.

Nach der dominanten Qualifikation mit acht Audis auf den ersten acht Startplätzen hatte Mortara, der dem Vernehmen nach in der kommenden Saison zu Mercedes wechselt, im Rennen nichts zu befürchten. Zweiter wurde Jamie Green vor Miguel Molina. Die ersten sechs Plätze wurden alle von Audi-Piloten belegt. Bester Mercedes-Fahrer war Felix Rosenqvist auf Position acht.

«Ich glaube mit der sehr starken Audi-Dominanz war das auf jeden Fall das Maximum», sagte Wittmann. «Der Titelkampf ist eng, jetzt sind es noch 14 Punkte. Vielleicht ist es am Sonntag ein Rückstand, wer weiß. Ich lasse das auf mich zukommen. In Hockenheim gibt es ja auch noch zwei Rennen.»

DER START

Hinter dem Achterpack an Audis und Rosenqvist ging Wittmann nur von Rang zehn ins Rennen - doch schon vor der ersten Kurve schnappte er sich den Audi von Routinier Mattias Ekström. Runde eins beendete er auf Platz sieben. Ebenfalls stark: Robert Wickens, der sich schnell von Rang 17 bis auf zehn nach vorne arbeitete und die Position hielt.

DAS RENNEN

Im weiteren Verlauf hatten die Audi-Fahrer die klar schnellsten Autos zur Verfügung. Nur markeninterne Duelle wie das von Nico Müller und Adrien Tambay sorgten für Positionswechsel auf den vordersten Plätzen. Die übrigen Konkurrenten waren keine große Gefahr. Ein Grund dafür war der Gewichtsvorteil von 15 Kilogramm im Vergleich zu BMW und Mercedes.

DER SONNTAG

Schon vor dem Start ist klar: Eine Titelentscheidung wird es am Sonntag in Budapest nicht geben. Wittmann müsste mit mehr als 50 Punkten Vorsprung aus Ungarn abreisen, um den Pokal schon vor dem Saisonfinale in Hockenheim sicher zu haben - das ist nicht mehr möglich. Ganz im Gegenteil: Mortara kann den Hungaroring selbst als Spitzenreiter verlassen. Dazu müsste er beispielsweise gewinnen und Wittmann nicht über Rang fünf hinaus kommen.

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erstellt am 24.Sep.2016 | 16:12 Uhr

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