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07. Dezember 2016 | 13:40 Uhr

Spitzensport-Reform : Mantek hofft auf weitere Förderung für Gewichtheber      

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Sportdirektor Frank Mantek ist zuversichtlich, dass der Bundesverband Deutscher Gewichtheber (BVDG) aus der Reform des deutschen Spitzensports nicht als Verlierer hervorgehen wird.

«Es geht für die Verbände darum, mit Blick auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio Potenziale nachzuweisen. Und diese Potenziale haben wir. Deswegen gehe ich davon aus, dass wir weiter vom DOSB und BMI gefördert werden», sagte Mantek der Deutschen Presse-Agentur. Ob er Einbußen befürchtet, wollte Mantek nicht kommentieren.

Er sei ausdrücklich dafür, Fördersysteme fortzuschreiben. Es sei umgekehrt aber auch wichtig, Anreize zu setzen, um erfolgreich Sport betreiben zu können, meinte der Sportdirektor. «Mir ist da nicht bange, aber es ist auch eine Herausforderung, sich noch weiter zu fokussieren und noch mehr anzustrengen», betonte Mantek, dessen vier Olympia-Starter in Rio die Medaillenplätze recht klar verpassten.

In dem Zusammenhang wies Mantek auf die Doping-Problematik in seiner Sportart hin. «Jetzt kommt das Problem Gott sei Dank zutage», sagte Mantek. Denn durch diverse Nachkontrollen in der internationalen Gewichtheber-Szene konnten zahlreiche Kraftsportler des Dopings überführt werden. Deutsche Gewichtheber waren davon nicht betroffen.

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erstellt am 29.Sep.2016 | 12:16 Uhr

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