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05. Dezember 2016 | 05:36 Uhr

Schwimmen : Lagenschwimmer Forster verpasst EM-Finale

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Weltmeister Adam Peaty verzückte die britischen Fans mit Doppel-Gold, Philipp Forster freute sich immerhin über sein erstes EM-Halbfinale.

Der Schwimmer aus Frankfurt/Main schlug über 200 Meter Lagen nach 2:01,17 Minuten an, das reichte zu Platz elf aus beiden Halbfinals. «Eine Riesenerfahrung. Elfter in Europa zu sein ist auch ein Riesending», sagte der 21-Jährige nach einem Tag mit ein bisschen «Herzrasen».

0,31 Sekunden fehlten ihm bei seinem ersten EM-Endlauf. Forster hatte am zweiten EM-Tag als einziger Deutscher aus dem 15-köpfigen Team mit vielen Nachwuchskräften die Vorläufe überstanden. «Heute sind wir etwas besser reingekommen nach der ersten Nervosität», sagte Chefbundestrainer Henning Lambertz.

Weltrekordler Peaty machte das Finale über 100 Meter Brust zu einer klaren Angelegenheit und brachte das Aquatics Centre beinahe zum Brodeln. In 58,36 Sekunden war der 21-jährige Brite so schnell wie noch kein Schwimmer bei einer EM.

«Die Anfeuerung hat mich beflügelt. Es war eines meiner besten Rennen», sagte er über das erste britische Schwimm-Gold bei der Heim-EM, dem er als Mitglied der Mixed-Lagenstaffel eine Stunde später das nächste Gold folgen ließ.

Ungarns Erfolgsschwimmerin Katinka Hosszu sammelte über 200 Meter Rücken in 2:07,01 Minuten den zweiten von sechs möglichen Einzeltiteln. Camille Lacourt (Frankreich) sicherte sich in 53,79 Sekunden den Titel über 100 Meter Rücken. Die nicht-olympischen 50 Meter Schmetterling gewann der Weltjahresbeste Andrij Goworow aus der Ukraine in 22,92 vor Ungarns Altmeister Laszlo Cseh. Bei den Frauen verteidigte Weltmeisterin Sarah Sjöström (Schweden) in 24,99 ihren EM-Titel von Berlin.

Aus deutscher Sicht war Forster zufrieden, Lagen-Kollege Kevin Wedel (Mainz) scheiterte hingegen im Vorlauf. «Auf der Kraulstrecke war ich viel zu langsam, das geht gar nicht», sagte Wedel, dessen Hauptrennen 400 Meter Lagen am Sonntag ansteht. Auch Jessica Steiger (Gladbeck/100 Meter Brust), der 18-Jährige Henning Mühlleitner (Schwäbisch Gmünd/200 Meter Freistil) und Ruwen Straub (Würzburg/1500 Meter) kamen trotz teils ansprechender Leistungen nicht über den Vorlauf hinaus.

Das deutsche EM-Team besteht größtenteils aus Nachwuchsschwimmern oder Athleten, die den ersten Teil der Olympia-Qualifikation nicht geschafft hatten. Am Mittwochmittag bestreitet Weltmeister Marco Koch seinen Vorlauf über 200 Meter Brust. Neben der WM-Vierten Franziska Hentke ist der Titelverteidiger in London die einzige deutsche Medaillenhoffnung.

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erstellt am 17.Mai.2016 | 21:12 Uhr

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