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11. Dezember 2016 | 14:56 Uhr

Radsport : Kolumbianer Lopez gewinnt Tour de Suisse

vom

Radprofi Miguel Angel Lopez hat bei der Tour de Suisse in Davos eine Premiere gefeiert. Der Fahrer aus dem kasachischen Astana-Rennstall sicherte sich als erster Kolumbianer den Gesamtsieg der Tour-de-France-Generalprobe.

Platz zwei mit 12 Sekunden Rückstand belegte in der Gesamtwertung der Baske Gorka Izaguirre, der am Samstag das Zeitfahren gewonnen und das Gelbe Trikot geholt hatte. den kolumbianischen Erfolg rundete am Finaltag Lopez' Landsmann Jarlinson Pantano ab, der die auf 57 Kilometer verkürzte Schlussetappe in Davos im Sprint vor dem Russen Sergej Tschernetski gewann. Der vierfache Zeitfahr-Weltmeister Fabian Cancellara aus der Schweiz war zur letzten Etappe nicht mehr angetreten.

Wegen drohenden Schneefalls und niedriger Temperaturen war die neunte und letzte Etappe von 117 auf 57,3 Kilometer verkürzt worden. Die Radprofis und deren Teams begrüßten die Entscheidung der Rennleitung. Der Albulapass wurde aus dem Programm genommen, der ebenfalls rund 2300 Meter hohe Flüela-Pass dagegen im eiskalten Dauerregen befahren.

«Die Wetteraussichten waren für heute so schlecht, dass wir mit Dauerregen sowie auf den Pässen auch Schneefall rechnen müssen», hatte Tourdirektor Olivier Senn die Entscheidung zum verspäteten Start um 1600 Uhr begründet.

Die deutschen Starter spielten knapp 14 Tage vor dem Start der Tour de France bei der 80. Rundfahrt durch die Schweiz kaum eine Rolle. Der Berliner Simon Geschke, der im Vorjahr eine Tour-Etappe gewonnen hatte, zeigte sich in den letzten Tagen in den Steigungen einige Male in den vorderen Gruppen.

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erstellt am 19.Jun.2016 | 18:24 Uhr

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