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08. Dezember 2016 | 09:05 Uhr

Olympia : Dopingskandal aufklären - Aber saubere Sportler schützen

vom

Moskau (dpa) - Auch nach neuen Doping-Anschuldigungen besteht Russland auf Straffreiheit für nicht überführte Athleten.

«Sauberen Sportlern, die Jahre ihres Lebens dafür gegeben und gewissenhaft trainiert sowie alle Regeln eingehalten haben, sollte das Recht zur Teilnahme an Wettbewerben nicht verwehrt werden», teilte das Sportministerium in Moskau mit.

Der ehemalige Leites des Moskauer Anti-Doping-Labors, Gregori Rodschenkow, hatte in der vergangenen Woche behauptet, er habe systematische Manipulationen im russischen Team während der Sotschi-Winterspiele 2014 mitorganisiert. Laut Rodschenkow waren 15 der russischen Medaillengewinner gedopt gewesen. Dafür gibt es bisher keine unabhängigen Beweise.

Russlands Nationales Olympisches Komitee (NOK) sicherte der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA Unterstützung zu, so die Dopingproben der Sotschi-Spiele erneut überprüft werden. Allerdings habe es bisher keinen Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Resultate gegeben.

Das Sportministerium versicherte der WADA ebenfalls seine Hilfe. Gedopte Sportler sollten bestraft werden - egal, aus welchem Land sie stammten, teilte das Ministerium in Moskau mit.

IOC-Präsident Thomas Bach hatte erklärt, er halte wegen der Vorwürfe einen Ausschluss Russlands von Olympia 2016 in Rio für möglich.

Russlands Leichtathleten droht akut ein Olympia-Bann. Über deren Teilnahme entscheidet der Weltverband IAAF am 17. Juni im Lichte dokumentierter Dopingfälle.

WADA-Pressemitteilung

NOK Russland

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erstellt am 18.Mai.2016 | 09:47 Uhr

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