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Basketball

04. Dezember 2016 | 15:26 Uhr

Bamberg-Verfolger : Ulm und Bayern im Gleichschritt - Extralob von Leibenath

vom

Die Verfolger in der Basketball-Bundesliga legen vor und feiern Siege in eigener Halle. Vor allem Ulm spielt sich in einen Rausch. Der ungeschlagene Meister aus Bamberg steht vor einer echten Prüfung.

Auf der Jagd nach Titelverteidiger Brose Bamberg treiben sich die Verfolger in der Basketball-Bundesliga weiter zu Höchstleistungen an.

Blickt man auf die Statistiken, spielt Vizemeister ratiopharm Ulm in dieser Saison auf Augenhöhe mit dem Champion aus Oberfranken, der am Sonntag (15.30 Uhr) ein schweres Auswärtsspiel bei ALBA Berlin auf dem Programm hat. Die Ulmer feierten am Samstag einen überdeutlichen 116:64-Heimerfolg gegen Phoenix Hagen und bauten ihren Vereinsrekord damit auf zehn Siege in Serie aus.

«Es ist nicht leicht, in so eine Partie zu gehen. Aber wir haben Hagen sehr respektiert, das hat man an unserer Spielweise gesehen», sagte Trainer Torsten Leibenath nach dem Aufeinandertreffen mit dem Tabellenletzten, der in dieser Spielzeit noch keine Partie gewonnen hat. Schon Anfang des vierten Viertels hatten die Ulmer die 100-Punkte-Marke geknackt. «Es freut mich, dass alle konzentriert geblieben sind, auch die jüngeren Spieler. Es war eine starke zweite Halbzeit», sagte Leibenath.

Mit Raymar Morgan, Chris Babb und Taylor Braun erzielten in dem ausgeglichen besetzten Team gleich drei Spieler 16 Punkte. Die klare Niederlage gegen Valencia aus dem Eurocup machte der Vizemeister mit seinem Offensivspektakel schnell vergessen. «Ulm hat ein qualitativ sehr hochwertiges Team», sagte auch Hagens Trainer Ingo Freyer.

Etwas mehr Probleme hatte der FC Bayern bei seinem 85:72-Sieg gegen  Rasta Vechta. «Sie waren sehr gut auf uns eingestellt. Wir müssen uns klar machen, dass wir in jedem Spiel unser Bestes geben müssen», sagte FCB-Trainer Sasa Djordjevic nach dem achten Erfolg im neunten Liga-Spiel. Als Vorbild nannte der neue Coach Aufbauspieler Anton Gavel. «Er hat seinen Teamkollegen exzellent gezeigt, wie man kämpfen muss», sagte Djordjevic. Bester Werfer der Münchner war Bryce Taylor mit 23 Punkten.

Weiter große Probleme haben derweil die Frankfurt Skyliners, die im Hessenduell bei den Gießen 46ers bereits ihre sechste Niederlage in Serie hinnehmen mussten. Nach dem deutlichen 52:69 lobte Frankfurts Trainer Klaus Perwas ausschließlich den Gegner: «Am Ende muss man den Gießenern Tribut zollen. Sie haben so gespielt, wie wir spielen wollten.»

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erstellt am 20.Nov.2016 | 10:52 Uhr

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