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Sportticker

08. Dezember 2016 | 05:14 Uhr

Nachrichtenüberblick : dpa-Nachrichtenüberblick Sport

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Hamilton gewinnt auch Deutschland-Rennen - Rosberg nur Vierter

Hockenheim (dpa) - Lewis Hamilton hat den Großen Preis von Deutschland gewonnen und damit seine Führung im WM-Klassement auf Nico Rosberg ausgebaut. Der britische Mercedes-Pilot siegte am Sonntag auf dem Hockenheimring vor den beiden Red-Bull-Fahrern Daniel Ricciardo und Max Verstappen. Von den vergangenen sieben Formel-1-Rennen hat Hamilton nun sechs gewonnen. Sein deutscher Teamkollege Rosberg musste sich nach einem verpatzten Start und einer Zeitstrafe wegen eines zu harten Überholmanövers mit Platz vier begnügen. Ferrari-Star Sebastian Vettel kam im letzten Grand Prix vor der Sommerpause direkt dahinter auf Position fünf.

Schalke erzielt Einigung mit FC Sevilla über Coke-Verpflichtung

Gelsenkirchen (dpa) - Der FC Schalke 04 hat die Verpflichtung des Defensivspielers Coke von Europa-League-Gewinner FC Sevilla bestätigt. Der Fußball-Bundesligist gab am Sonntag bekannt, dass der 29 Jahre alte Coke den Medizincheck absolviert habe und grundsätzliche Einigung erzielt sei. Nach Medienberichten steht eine Ablösesumme von rund drei Millionen Euro im Raum. Zudem stehen die Gelsenkirchener unmittelbar vor einer weiteren Verpflichtung für die neue Saison. Außer Coke soll auch der frühere Augsburger Abdul Rahman Baba zu den Königsblauen geholt werden. Er soll laut Medienberichten für ein Jahr vom FC Chelsea ausgeliehen werden.

Rummenigge weist DFL-Chef zurecht - «Nicht Staatsanwalt der Liga»

Charlotte (dpa) - Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hat DFL-Chef Christian Seifert scharf zurechtgewiesen. Der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL) hat eine mögliche Bestrafung von Vereinen ins Gespräch gebracht, die in der Bundesliga gegen den FC Bayern München auswärts nur mit einem B-Team antreten und so den sportlichen Wettbewerb verzerren würden. «Ich glaube, dass er nicht der Staatsanwalt der Bundesliga ist. Insofern würde ich ihn bitten, mit solchen Aussagen vorsichtig zu sein», sagte Rummenigge dem TV-Sender «Sky Sport News HD» auf der USA-Reise des FC Bayern, der dort sein zweites Testspiel 4:1 gegen Inter Mailand gewann.

DFB-Präsident Grindel eröffnet mit 1966-Stars Wembley-Ausstellung

Dortmund (dpa) - Im Beisein von DFB-Präsident Reinhard Grindel und zwölf Protagonisten des WM-Finales am 30. Juli 1966 zwischen England und Deutschland ist am Sonntag im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund die Sonderausstellung «50 Jahre Wembley - Der Mythos in Momentaufnahmen» eröffnet worden. Mit dabei waren unter anderen die damaligen WM-Teilnehmer Uwe Seeler, Hans Tilkowski, Willi Schulz, Horst-Dieter Höttges, Wolfgang Overath oder Sigfried «Siggi» Held. Gastgeber England hatte das Spiel nach dem umstrittenen Wembley-Tor zum 3:2 mit 4:2 nach Verlängerung gewonnen.

Wolfsburger Guilavogui erleidet Halswirbelbruch

Wolfsburg (dpa) - Mittelfeldspieler Josuha Guilavogui vom VfL Wolfsburg hat sich im Testspiel bei Sporting Lissabon den Bruch eines Halswirbels zugezogen. Das hat eine Computertomographie im Krankenhaus in der portugiesischen Hauptstadt ergeben. Der Franzose trat nach Angaben des Fußball-Bundesligaclubs am Sonntag die Heimreise mit einer stabilisierenden Halsmanschette an. In Wolfsburg sollen weitergehenden Untersuchungen vorgenommen werden.

Kölns Manager Schmadtke kritisiert Transfer-Wahnsinn: «Gefährlich»

Kitzbühel (dpa) - Kölns Manager Jörg Schmadtke hat das Transferverhalten einiger Vereine und die in diesem Sommer explodierenden Ablösesummen kritisiert. Für kleinere oder mittelgroße Clubs wie Köln sei es «gefährlich», den Wahnsinn mitzumachen, sagte der Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln im Trainingslager in Kitzbühel in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Unterdessen erklärte Nationalspieler Jonas Hector, dass er seinen bis 2018 laufenden Vertrag in Köln erfüllen wolle.

DOSB-Chef Hörmann: IOC nicht «Verursacher» der Lage - Fehler der WADA

Rio de Janeiro (dpa) - DOSB-Präsident Alfons Hörmann nimmt das Internationale Olympische Komitee in der Kontroverse um die Sanktionierung Russlands im Doping-Skandal weiter in Schutz und übt scharfe Kritik an der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA. «Das IOC war in keinem dieser Vorgänge Verursacher, sondern hat nun die schwierige und wichtige Aufgabe, diese zweifelsohne sehr komplizierte Lage unter einem enormen Zeitdruck erfolgreich zu meistern», sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbunds in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Russische Athleten müssen weitere Hürde vor Start in Rio nehmen

Rio de Janeiro (dpa) - Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat russischen Sportlern eine weitere Hürde für einen Start in Rio de Janeiro gestellt. Die Athleten werden durch ein Dreier-Gremium aus Mitgliedern der IOC-Exekutive abschließend ausgewählt. Das beschloss das Gremium unter Leitung von Präsident Thomas Bach am Samstag (Ortszeit) in Rio, wie IOC-Sprecher Mark Adams nach der Sitzung sagte. Alle Entscheidungen sollen rechtzeitig vor Beginn der Spiele am Freitag getroffen sein. Nach einer Prüfung durch Experten des Internationale Sportgerichtshof CAS hat dieses Dreiergremium das letzte Wort.

Whistleblowerin Stepanowa scheitert erneut mit Rio-Starterlaubnis

Rio de Janeiro (dpa) - Die russische Doping-Informantin Julia Stepanowa ist auch mit einem zweiten Versuch gescheitert, als neutrale Athletin bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro zu starten. Das wurde nach einer Sitzung des Exekutivkomitees des Internationalen Olympischen Komitees am Samstag (Ortszeit) bekannt. Stepanowa hatte sich erneut schriftlich an das IOC gewandt. Mark Adams, Sprecher von IOC-Präsident Thomas Bach, sagte nach der Sitzung in Rio, über die erneute Bitte Stepanowas sei nicht mehr gesprochen worden. Die letzte Entscheidung sei schon getroffen worden, sagte Adams und verwies auf einen entsprechenden Beschluss der Exekutive vom 24. Juli in Lausanne.

Rio plant Olympia-Eröffnungsfeier mit Samba-Flair

Rio de Janeiro (dpa) - Die Olympische Eröffnungsfeier am Freitag im Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro soll sehr brasilianisch werden. Wie der Zeremonien-Direktor des Organisationskomitees, Leonardo Caetano, der BBC sagte, soll die große Sambaschule Mangueira, Gewinnerin beim diesjährigen Karneval einen großen Auftritt haben. Aber auch die brasilianische Schauspielerin Fernanda Montenegro (86) werde ebenso eine Rolle spielen wie die Britin Judi Dench (81), bekannt als die Geheimdienstchefin «M» aus den James-Bond-Filmen. Auch der Sänger Gilberto Gil und Model Gisele Bündchen seien dabei.

Obergföll plant Abschiedsvorstellung für das ISTAF in Berlin

Offenburg (dpa) - Die frühere Speerwurf-Weltmeisterin Christina Obergföll will ihre Karriere beim ISTAF am 3. September beenden. «Berlin würde passen. Da habe ich mich all die Jahre immer willkommen gefühlt», sagte die 34-jährige Offenburgerin der Deutschen Presse-Agentur. Die Olympia-Dritte von 2008 und -Zweite von 2012 hatte schon länger angekündigt, dass die Sommerspiele in Rio de Janeiro ihr letzter internationaler Wettkampf sind.

Djokovic und Nishikori bei Tennis-Masters in Toronto im Finale

Toronto (dpa) - Der Tennis-Weltranglisten-Erste Novak Djokovic und der frühere US-Open-Finalist Kei Nishikori bestreiten beim Masters-Series-Turnier in Toronto das Endspiel. Djokovic setzte sich am Samstag (Ortszeit) im Halbfinale gegen den Franzosen Gaël Monfils mit 6:3, 6:2 durch. Der Serbe hat die Hartplatz-Veranstaltung in Kanada, die jährlich zwischen Montréal und Toronto wechselt, 2007, 2011 und 2012 gewonnen und strebt seinen 30. Titel bei einem Masters-Turnier an. Der Japaner Nishikori entschied sein Halbfinale gegen Stan Wawrinka aus der Schweiz mit 7:6 (8:6), 6:1 für sich.

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erstellt am 31.Jul.2016 | 16:19 Uhr

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