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Sport

08. Dezember 2016 | 21:09 Uhr

Transfers 2016/17 : Santos, Petrovic oder Gunnarsson – wer wird der Last-Minute-Transfer des HSV?

vom
Aus der Onlineredaktion

Keine 30 Stunden mehr ist der Transfermarkt noch geöffnet. Der HSV will noch einen Treffer landen – am Liebsten in der Abwehr.

Hamburg | Beim HSV hakt es kurz vor Ende des Transferfensters (31. August, 18 Uhr) noch in der Abwehr. Als Alternative für den häufig überforderten Matthias Ostrzolek soll nach dem ernüchternden 1:1 gegen Ingolstadt der Brasilianer Douglas Santos an die Elbe geholt werden. Das jedenfalls berichtet die „Mopo“.

Ungeachtet dieser Schwierigkeiten beim Anheuern von Spielern will der HSV in den letzten 30 Stunden bis zum Schließen des Sommertransferfensters noch einmal sein Glück versuchen.


Das Interesse an Santos besteht schon länger. HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer hatte die Brasilianer Wallace, Rodrigo Caio und eben Santos in Halbfinale und Endspiel der Olympischen Spiele beobachtet. Laut „Abendblatt“ hat sich der Transfer des 22-jährigen Goldmedaillengewinners von Rio allerdings zerschlagen. Angeblich soll der variable Defensiv-Spieler dem VfL Wolfsburg für eine geringere Ablösesumme angeboten wurden sein. Beim HSV ist das Interesse an dem Spieler durch dieses offenbar unseriöse Spiel des Vereins Atlético Mineiros nicht mehr vorhanden. Für Mineiros soll den Hamburgern ein Preisschild zwischen zehn und zwölf Millionen Euro vorgehalten worden sein, Wolfsburg hingegen hätte nur sieben Millionen zahlen sollen, so der Bericht. Außerdem sollen englische Clubs die Ablösesumme weiter in die Höhe treiben.

Trotz der Kühne-Millionen hatte es die gesamte Transferphase über Absagen gehagelt. Der Abstiegskandidat der letzten Jahre war sehr ambitioniert auf dem Spielermarkt aufgetreten. Mit Alen Halilovic und Filip Kostic gelang es nach großem Streben, sie offensiv namhaft zu verstärken. In der Defensive hingegen muss man weiter kleine Brötchen backen. Neben Douglas Santos wurden auch Dortmunds Matthias Ginter, Tonny Vilhena, die Brasilianer Caio und Wallace und Onyinye Ndidi von der Liste gestrichen. Auch von einem Interesse am isländischen „Sechser“ Aron Gunnarsson ist nichts mehr zu hören.

Das 17-jährige Sturm-Talent Tomi Petrovic vom österreichschen SV Kapfenberg ist derzeit das wahrscheinlichste der wenigen noch bestehenden Transfergerüchte beim Portal „transfermarkt.de“. Es sieht sehr danach aus, dass bereits am Dienstag Vollzug gemeldet wird. Allerdings soll das Top-Talent weiterhin in Kapfenberg  spielen und erst im nächsten Jahr das HSV-Trikot anziehen.

Was die anvisierte sofortige Verstärkung in der Abwehr angeht, werden die Rothosen womöglich Zugeständnisse beim auf junge Beine ausgelegten Spielerprofil machen müssen. Mit einem reinen Talent ist der Mannschaft nicht geholfen. Was der Transfermarkt derzeit hergibt, sind Haudegen wie Dortmunds Neven Subotic oder Stuttgarts Georg Niedermeier, der kurz vor einem Wechseln zum SC Freiburg steht. Fähige Linksverteidiger sind seit Jahren Mangelware – und das schlägt sich auch im Preis nieder.

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erstellt am 30.Aug.2016 | 12:02 Uhr

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