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Olympia 2016 in Rio - Nachrichten, Ergebnisse und Medaillenspiegel

04. Dezember 2016 | 09:18 Uhr

Olympia 2016 : Zwei Tage vor der Eröffnung in Rio gibt es noch einige Baustellen

vom

Das australische Team kann erst verspätet einziehen und die Segler sollten beim Wettkampf lieber kein Wasser schlucken

Es sind nur noch zwei Tage, bis die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro starten. Dennoch gibt es noch einige Baustellen. Ob im Olympischen Dorf, auf den Straßen Rios oder bei der Verschmutzung des Wassers.

Seit der Bekanntgabe des Veranstaltungsortes im Oktober 2009 wird in Rio und Umland viel gebaut. Während dieser Zeit kam es wegen Geldmangels, Arbeiterstreiks oder auch der Fußball-WM 2014 des Öfteren zu Baustopps. Nun müssen noch einige Stunden vor Beginn der Spiele die letzten Mängel beseitigt werden und organisatorische Probleme gelöst werden.

Das australische Team hat es wohl noch am schwersten. Erst konnten die Sportler erst drei Tage später als geplant – wegen verstopfter Rohre oder auch schlecht isolierter Kabel – ins Olympische Dorf einziehen und jetzt kam es auch noch zu einem Brand. Am Freitag haben im Keller des Hauses Kartons Feuer gefangen, sodass Rauchwolken über dem Gebäude entstanden. Der Grund dafür ist unklar. Zwar wurde niemand verletzt, jedoch stehen die Bauarbeiter jetzt wieder vor neuen Arbeiten und müssen die Schäden des Brandes beseitigen. Während der Evakuierung wurden auch noch Laptops des Teams gestohlen.

Auch NDR Sportchef für Hörfunk Alexander Bleick twittert über die aktuellen Baustellen von Rio.

Das Internationale Radio- und Fernsehzentrum (IBC) im Olympischen Dorf ist zum Großteil noch eine Baustelle. Immerhin stehen die Wände der zukünftigen Büros. Das ganze Zentrum ist quasi noch im Rohbau.

Die britische Zeitung „The Sun“ veröffentlichte online einige Bilder von den Baustellen in Rio. In der Volleyball-Arena fehlt die halbe Tribüne, sodass einige Zuschauer noch Blick auf die Copacabana haben. Das habe natürlich auch was und treibt bestimmt die Platzpreise in die Höhe. Auch in der Tennisarena gibt es noch Arbeiten. Hier fehlt noch über die Hälfte des Daches. Nicht, dass es in Rio de Janeiro zurzeit so oft regnen würde. Es geht doch vielmehr darum als Zuschauer keinen Sonnenstich zu erleiden.

Die olympischen Segler stehen auch noch vor größeren Herausforderungen. Diese bräuchten besondere Schutzmaßnahmen, um in der verdreckten Guanabara-Bucht vor Rio segeln zu können, berichtet der Stern am Dienstag. In Brasilien gibt es nicht wie im Großteil Europas Kläranlagen oder eine organisierte Müllentsorgung. Hier werden die Fäkalien direkt ins Wasser geleitet und der Müll auf die Straßen geworfen, der durch Wind und Wetter im Meer landet. Durch mehrere sogenannte Öko-Boote und schwimmende Absperrungen vor der Guanabara-Bucht wurde nun dafür gesorgt, dass das Wasser für die Segler halbwegs sauber ist. Jedoch auch nur da. Nur wenige der versprochenen Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität wurden bis zum Beginn der Spiele umgesetzt.

Ein weiteres oft diskutiertes Thema in Rio ist der schlecht organisierte Verkehr. Nicht nur Alexander Bleick genießt es eher weniger - gerade bei dem schönen Wetter - im Stau zu stehen.

Auch Einwohner und Urlauber twittern genervt über das Straßenchaos in der Großstadt.
 

Weitere Informationen, Hintergründe und Medaillen-Chancen finden Sie auch hier.

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erstellt am 04.Aug.2016 | 13:45 Uhr

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