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Olympia 2016 in Rio - Nachrichten, Ergebnisse und Medaillenspiegel

04. Dezember 2016 | 05:04 Uhr

Rio de Janeiro 2016 : Paralympics: Russische Sportler werden ausgeschlossen

vom

Die Paralympics werden 2016 ohne Russland stattfinden. Das entschied der CAS. Grund sind die Verwicklungen in die Doping-Affäre.

Rio de Janeiro | Die Paralympics in Rio de Janeiro (7. bis 18. September) finden ohne russische Sportler statt. Der Internationale Sportgerichtshof CAS bestätigte am Dienstag den vom Internationalen Paralympics Komitee beschlossenen Komplett-Ausschluss der russischen Athleten in der Affäre um vermeintliches Staatsdoping.

Im Gegensatz zum Internationalen Olympischen Komitee (IOC) hatte das IPC am 7. August das RPC wegen seiner Verwicklungen in das staatlich gelenkte Doping-System suspendiert. Damit hatten automatisch alle russischen Sportler ein Startverbot bei paralympischen Wettkämpfen erhalten.

Der CAS begründete am Dienstag in Rio de Janeiro seine Entscheidung damit, dass das IPC nicht gegen seine Regeln verstoßen habe. Zudem sei die Entscheidung angesichts der Umstände verhältnismäßig, hieß es in einer Mitteilung. Das Russische Paralympische Komitee (RPC) habe keine Beweise vorlegen können, die die Faktenlage verändere.

Das IPC hatte für seine Kollektivstrafe weitere Informationen des kanadischen Juristen Richard McLaren, der die Untersuchung der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) zum vermeintlichen Staatsdoping leitete, als Grundlage genommen.

Das IOC hatte Ende Juli auf einen historischen Komplett-Ausschluss Russlands verzichtet. Dadurch konnten mindestens 274 von 389 russischen Athleten bei Olympia starten.

Bei den Paralympics in London 2012 hatten die Russen hinter China im Medaillenspiegel mit 102 Medaillen (36 Gold, 38 Silber, 28 Bronze) den zweiten Platz belegt.

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erstellt am 23.Aug.2016 | 12:18 Uhr

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