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Olympia 2016 in Rio - Nachrichten, Ergebnisse und Medaillenspiegel

09. Dezember 2016 | 06:53 Uhr

Olympia : «KD ist einfach KD»: Superstar Durant glänzt auf Rio-Bühne

vom

Nach der ersten Olympia-Gala von Kevin Durant in Rio de Janeiro fehlten selbst dem hoch dekorierten US-Coach Mike Krzyzewski die Worte.

Beim 119:62 über China stellte der 27-Jährige eindrucksvoll unter Beweis, warum er der größte Superstar im Team der amerikanischen NBA-Profis ist. «KD ist einfach KD», sagte der zweimalige Olympiasieger-Trainer Krzyzewski - und ergänzte nach kurzer Bedenkzeit. «Mann, er ist einfach einer der besten Spieler der Welt. Er spielt defensiv stark, und wenn er offensiv heiß läuft, ist das sehr hübsch anzusehen.»

Nach den zahlreichen Absagen von LeBron James, Stephen Curry & Co. steht Durant diesen Sommer mehr denn je im Fokus. Nach der NBA-Saison verließ der siebenmalige All-Star seine Oklahoma City Thunder und unterschrieb in einem der spektakulärsten Wechsel der Liga-Historie für zwei Jahre und 54 Millionen US-Dollar bei Vizemeister Golden State Warriors. Nun soll auf dem fest eingeplanten Weg zum dritten US-Olympiasieg nacheinander kein Unglück passieren. «Ich lebe hier meinen Traum», schwärmte der stets bescheiden auftretende Durant im Bauch der Carioca-1-Arena nach dem lockeren Auftakt.

Gegen völlig überforderte Chinesen dominierte er nach Belieben, war mit 25 Punkten bester Werfer, traf fünf seiner acht Dreipunktewürfe, verteilte sechs Assists und holte vier Rebounds. «Nachdem der erste reinging, haben sie mir einfach gesagt, dass ich immer weiter werfen soll und Kyrie (Irving) hat mir immer wieder den Ball gegeben», erklärte Durant.

Viermal sicherte sich der schlaksige 2,06-Meter-Riese bereits die Auszeichnung als Profi mit den meisten Punkten einer NBA-Saison. Während er in der besten Profiliga der Welt immer noch auf den ersten Team-Titel wartet, peilt er nach der WM 2010 und Olympia 2012 den dritten großen Coup mit den Nachfolgern des Dream Teams an - im Gegensatz zu zahlreichen anderen Topstars.

Öffentlich will Durant seine prominenten US-Kollegen dafür jedoch nicht kritisieren. «Steph, LeBron, CP3 (Chris Paul), James (Harden) - sie sind immer noch Teil der Familie», sagte er und sprach von einer «Bruderschaft der Goldmedaillen».

So sind Durant und Carmelo Anthony überhaupt noch die einzigen verbliebenen Mitglieder der Siegerauswahl von London 2012, als Durant im Finale gegen Spanien mit 30 Punkten schon bester Werfer war. Doch für die starken Ansagen ist eher Anthony als ältestes Teammitglied zuständig. «Wir wollten einfach ein Statement an den Rest der Welt senden», betonte der 32-Jährige. «Wir wollten hier rauskommen und jeden wissen lassen, dass wir fokussiert sind und dass wir diesen Trip hier ernstnehmen.»

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erstellt am 07.Aug.2016 | 10:04 Uhr

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