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Olympia 2016 in Rio - Nachrichten, Ergebnisse und Medaillenspiegel

04. Dezember 2016 | 23:27 Uhr

Doping : Athletenkommission gegen Ausschluss ungedopter Russen

vom

Die Athletenkommission im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) wendet sich gegen einen kompletten Ausschluss aller russischen Athleten von den Olympischen Spielen.

Falls die Enthüllungen im WADA-Bericht über systematisches Doping in Russland zum Ausschluss des Landes von den Olympischen Spielen führt, sollte dieser an Bedingungen geknüpft sein, heißt es. «Nachweislich sauberen Athleten muss das Startrecht bei den Olympischen und Paralympischen Spielen in Rio und kommenden Wettkämpfen eingeräumt werden», teilte das siebenköpfige Gremium unter Vorsitz des Ruderers Christian Schreiber in einer am Dienstag verbreiteten Erklärung mit.

Es sei «ebenso nötig, die einzelnen Athleten zu ermitteln, die vom Dopingsystem in Russland profitiert haben. Hier gehen wir davon aus, dass dieses noch offene Mandat der McLaren-Untersuchung noch erfüllt wird.»

Die Athletenkommission fordert, «die Weichen für die Neuausrichtung im internationalen Anti-Doping-Management» zu stellen. Deshalb seien ein unabhängiges Kontrollsystem sowie eine handlungsfähigere WADA vonnöten. Die Kommission spricht sich für «systematische Aufbewahrung und spätere Analysen (Re-Tests) von Dopingproben und intelligente Pre-Tests vor Saisonhöhepunkten» aus.

Statement der DOSB-Athletenkommission

WADA-Ermittlungsbericht als pdf

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erstellt am 19.Jul.2016 | 14:37 Uhr

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