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Sport

04. Dezember 2016 | 05:04 Uhr

Transfers und Stadion : Neues vom HSV: Gerüchte um Dortmunder Matthias Ginter und eine neue U-Bahnstation

vom
Aus der Onlineredaktion

Bei den Hamburgern ist mit Ginter ein Weltmeister im Gespräch. Für Fans soll der Weg zum Stadion komfortabler werden.

Hamburg | Kommt ein Weltmeister zum HSV? Nach Informationen der „Bild“-Zeitung wollen sich die Hamburger mit Matthias Ginter von Borussia Dortmund in der Defensive verstärken. Der HSV-Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer soll beim Vizemeister bereits angefragt haben. Der HSV wollte sich dazu zunächst nicht äußern.

Die Ablösesumme für den 22-jährigen Ginter wird auf zwölf Millionen Euro geschätzt. Der neunmalige Nationalspieler ist in der Defensive ein Allrounder und kann nahezu auf jeder Position spielen. In der Bundesliga absolvierte Ginter 108 Spiele. In der Rückrunde der vergangenen Saison verlor der Profi aus dem deutschen Weltmeisterteam von 2014 allerdings seinen Stammplatz in Dortmund und kam nur zu acht Einsätzen.

HSV-Fans auf dem Weg zum Volksparkstadion. /Archiv
HSV-Fans auf dem Weg zum Volksparkstadion. /Archiv Foto: Axel Heimken

Der HSV und der Betreiber der benachbarten Barclaycard-Arena treiben indes Pläne für den Bau einer U-Bahnstation in unmittelbarer Nähe des Volksparkstadions voran. Als Alternative wird der Bau einer S-Bahn-Linie zu den Arenen diskutiert.

Die S 32 würde allerdings in größerem Abstand an den Arenen vorbeiführen. Die vorgeschlagene Linienführung der U 5 verläuft näher an den Sportstätten vorbei. Der Hamburger Senat will in Kürze entscheiden, welche Streckenführung geplant wird. Die Fertigstellung ist für 2033 anvisiert.

Die S-Bahn-Linie „würde für uns nichts an der misslichen Lage ändern. Wir hätten keine Verkürzung der Entfernung unserer Arenen zum Anschluss an das Hamburger Schnellbahnnetz“, sagte Barclaycard-Arena-Geschäftsführer Uwe Frommhold.

HSV-Vorstandsmitglied Frank Wettstein äußerte Bedenken, falls die S-Bahn-Linie den Vorzug erhielte. „In Sachen Sicherheitslage wäre es sogar eine Verschlechterung. Ganz abgesehen davon dauert der Fußweg von der Ecke Stadionstraße/Luruper Hauptstraße bis zu den wichtigsten Eingängen aller Arenen etwa 15 Minuten.“

Im 57.000 Zuschauer fassenden Volksparkstadion sowie der rund 13.000 Plätze bietenden Barclaycard-Arena finden jährlich Veranstaltungen mit 2,5 Millionen Zuschauern statt. Der HSV wie auch die Betreiber der benachbarten Halle klagen über zunehmende Verkehrsstaus und Sicherheits-Defizite. Deshalb plädieren sie für die Arena-nahe U-Bahn.

 

Am Freitagabend bestreitet der HSV ein Testspiel gegen den Drittligisten Hansa Rostock. Die Partie wird um 18 Uhr im Ostseestadion angepfiffen (Live-Übertragung bei Sport1 ab 17.55 Uhr). Es ist das erste Aufeinandertreffen der Clubs nach nunmehr fast acht Jahren. Bei der letzten Begegnung konnte der HSV (am 31. Spieltag der 1. Bundesliga 2007/08) mit 3:1 in Rostock gewinnen.

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erstellt am 15.Jul.2016 | 13:19 Uhr

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