SYLTER RUNDSCHAU
Gute Ansätze gegen den Tabellenführer
Husum. Es geht bergauf mit den Regionalliga-Volleyballern des TSV Husum. Das Team schmetterte gegen Tabellenführer Oststeinbeker SV mit viel Einsatzwillen, Energie und Spielfreude. Die 0:3-Niederlage (21:25, 19:25, 24:26) geht in Ordnung, weil die Nordfriesen den Hamburgern bis zuletzt das Leben schwer machten, aber noch nicht wieder die Konstanz und Durchsetzungsfähigkeit vom Saisonstart hatten. Vor allem im dritten Satz zeigte das Team schon fast vergessene Tugenden. Lange Zeit führten die Husumer, kurz vor Ende des Satzes sogar 23:20. Der Durchgang war fast gewonnen. Doch den Gastgebern ging die Puste aus, den Oststeinbekern wurde es zu leicht gemacht. Hinzu kamen zu viele leichte Eigenfehler - eine Beobachtung über die gesamte Spielzeit. Das sollte bis Sonntag (16 Uhr) besser werden, dann tritt der TSV beim Tabellensiebten Eimsbütteler TV an. "Zwei Punkte wären toll", sagt Trainer Oliver Wagner. Gegen Oststeinbek fehlten wichtige Spieler, neu dabei waren der zum Teil genesene Mittelblocker Benjamin Burk und Wiedereinsteiger Frederick Mülder. Zudem half der erst 14-jährige Marten Ketelsen aus. Kleinere Rückfälle warfen das Husumer Team zwar nach Punkten zurück, aber nie ganz aus dem Konzept.TSV Husum: Marten Ketelsen, Tove Jannsen, Helge Jürs, Jonathan Seger, Frederick Mülder, Brar Ketelsen, Niklas de Groot, Carsten Hempel, Benedikt Volk, Benjamin Burk.
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