STORMARNER TAGEBLATT
Ahrensburger TSV hofft auf vierten Sieg in Folge;Trainerin Herzberg hat im Heimspiel gegen Bredstedt wieder mehr Alternativen
Bianca Schuster (am Ball) und der Ahrensburger TSV wollen ihre Erfolgsserie am Sonntag weiter ausbauen. Foto: Archiv
Ahrensburg. Nach drei Siegen in Folge sieht die Welt für die Oberliga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV schon wieder etwas rosiger aus. Vom letzten Tabellenplatz haben sich die Schützlinge von Trainerin Kathrin Herzberg bis auf Platz neun vorgearbeitet und haben bereits drei Punkt Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Der Vizemeister des Vorjahres hat es also wieder selbst in der Hand, die Klasse zu halten.
Nach den zuletzt erfreulichen Meldungen im sportlichen Bereich könnte nun auch noch eine positive Nachricht aus dem Lazarett hinzukommen. Denn die Knieverletzung von Torhüterin Lena Teufel könnte doch harmloser sein, als zunächst befürchtet. "Unser Physiotherapeut Martin Müller hat sich die Bilder von der Kernspintomographie angeschaut und konnte keinen Kreuzbandriss feststellen", erklärte Herzberg. "Allerdings steht das Befundgespräch beim Arzt noch aus. Vielleicht ist Lena Ende des Monats schon wieder einsatzfähig."
In der Heimpartie am Sonntag (15 Uhr, Heimgartenhalle) gegen den Bredstedter TSV (7., 17:17 Punkte) wird Teufel in jedem Fall noch fehlen. Für sie wird erneut Lisa Schier zwischen den Pfosten stehen. Ob zusätzlich auch wieder Annika Held aus der dritten Mannschaft aushelfen wird, steht noch nicht fest. "Wahrscheinlich wird sie aber allenfalls hinter der Bank Platz nehmen und nur im Notfall zum Einsatz kommen", so Herzberg, die damit verhindern will, dass sich Held sich in der ersten Mannschaft festspielt. Gegen Bredstedt sind auch Bianca Schuster und Jessica Fraatz wieder mit von der Partie, die beim Sieg in Tarp gefehlt hatten. Auch Ilka Bernhardt steht der Übungsleiterin zur Verfügung.
"Bredstedt ist in der Tabelle dicht bei uns, das Spiel müssen wir unbedingt gewinnen", weiß Herzberg. Im Hinspiel kassierten die Schlossstädterinnen vor allem aufgrund einer Vielzahl an technischen Fehlern und Fehlwürfen eine 25:31-Niederlage. Am Sonntag ist Gelegenheit zur Revanche.
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