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Lokaler Sport

09. Dezember 2016 | 18:33 Uhr

Handball-Bundesliga : SG-Trainer Vranjes erwartet temporeiches Spiel in Lemgo

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Am Sonntag wollen die Flensburger endlich wieder in der Liga angreifen. Was Sie vor dem Spiel wissen müssen.

Nach drei Partien in der Champions League steht für die SG Flensburg-Handewitt wieder die Handball-Bundesliga auf dem Plan. Morgen (15 Uhr/ Sport1 live) tritt der Tabellendritte beim TBV Lemgo an und will seinen Status als einziges Team ohne Punktverlust behaupten.

Während die SG auf Hochtouren läuft, hatten die Lipperländer 15 Tage lang kein Pflichtspiel. „Schwer einzuschätzen, wie sie drauf sind“, meint SG-Trainer Ljubomir Vranjes. Die bisherigen Lemgoer Resultate zeigen keine auffälligen Ausschläge: Klare Niederlagen in Kiel und Magdeburg waren zu erwarten, ebenso die Heimsiege gegen die Aufsteiger Coburg und Erlangen. Und ein Ausrutscher in eigener Halle wie im Derby gegen Minden kann auch stets passieren.

Obwohl Lemgo in der jüngeren Vergangenheit immer wieder gegen den Abstieg kämpfte, hatte die SG größte Mühe, die Punkte aus der Lipperlandhalle mit zu nehmen. Zu Weihnachten gelang den Flensburgern nach einem Fünf-Tore-Rückstand zur Pause am Ende gerade noch die Wende. Vranjes traut den Gastgebern zu, dass sie der SG wieder ein enges Spiel liefern können: „Sie haben ein Konzept, das sie gut einhalten. Aus einer besonders zu Hause sehr aggressiven 6:0-Deckung laufen sie viele Gegenstöße.“ Und so rechnet er mit einem temporeichen Spiel in Lemgo. „Wir wollen laufen, die wollen laufen. Wir müssen im Angriff hellwach sein, Fehler vermeiden und nach einem Tor schnell zurückkommen, weil Lemgo viel auf die schnelle Mitte setzt“, sagt der SG-Coach.

Die erste Saisonniederlage gegen den FC Barcelona hat zwiespältige Gefühle hinterlassen. „Drei Fehlpässe am Ende machen das ganze Bild ein bisschen kaputt“, meint Vranjes im Rückblick und berichtet, dass er dem unglücklichen Thomas Mogensen schon unter der Dusche verziehen habe: „Ich bin nicht sauer, habe ich ihm gesagt, andere Sachen haben mich viel mehr geärgert.“ Dazu gehört die Abschlussschwäche („sieben freie Würfe in der ersten Halbzeit vergeben“), die die Flensburger schon einige Wochen verfolgt. Mogensen werde seinen Blackout schnell wegstecken, jüngere Akteure wie Bogdan Radivojevic und Hampus Wanne hätten es schon schwerer. Wer sich morgen bewähren darf – drei Spieler müssen aussetzen – hat Vranjes noch nicht entschieden.

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