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Aufstieg ist zum Greifen nah

09. Februar 2012 | Von Wilhelm Boller

Auch der SB Glasau-Sarau setzt auf den Nachwuchs, Lena Breuer schoss 366 Ringe. Foto: Boller

Sarau. Wer will den Schützenbund Glasau-Sarau auf dem Weg zur Meisterschaft in der Luftgewehr-Bezirks liga Ost und als Folge zum Aufstieg in die Landesliga Süd noch aufhalten? Das 10:0 gegen durchaus starke Lübecker Sportschützen lässt nicht erwarten, dass die Sarauer sich am letzten Spieltag gegen den SV Hamwarde IV noch eine Blöße geben.

Erfreuliches Fazit der am 12. Februar zu Ende gehenden Bezirksligarunde: Die ostholsteinischen Clubs SV Malente, Eutiner Sportschützen und SB Glasau-Sarau setzen verstärkt Jugendliche ein, diese beweisen eine enorme Leistungsentwicklung.

Beim 8:2 von Malente II gegen Eutin II zeigten die jungen Sportler Niklas Woisin gegen Merlin Stumpe (376:346) sowie Niklas Reimer gegen Andreas Möller (371:351) wie zuverlässig sie bereits sind. Auf Eutiner Seite drehte Aileen Jedtberg mit 366:361 gegen den erfahrenen Wolfgang Langenfeld den Spieß um. Für Malente punkteten auch noch Christoph Ochs über Sabin Hube (375:362) und Werner Walter über Fabian Diercks (352:347).

Einen "Familienwettkampf" gab es beim Schützenbund Glasau-Sarau, als die Lübecker Sportschützen II zu Gast waren. Markus Müller siegte schnell mit 372:364, sein Bruder Jan musste die Nerven bis zum 40. Schuss behalten (364:363). Kein Problem hatten die Schwestern Julia (355:330) und Lena Breuer (366:364). "Ich wollte mein schlappes Ergebnis gegen Hamwarde vergessen machen. Das ist gelungen." Strahlend nahm diesmal Jeanette Schulz als Fünfte im Team für 370:352 Ringe das Lob von Trainer Klaus Müller entgegen. Müller ist zuversichtlich: "Wir werden den Meistertitel jetzt bei Hamwarde IV nicht mehr aufs Spiel setzen: Ich sage meinen Schützen aber gleich: Leicht wird der Gegner nicht."

Für den SV Großenbrode "bricht wieder einmal etwas die Welt zusammen", wie es der enttäuschte Heiko Bausch formulierte. "4:6 schon gegen Glasau-Sarau, jetzt noch eine Niederlage gegen Hamwarde III. Das hat uns das Saisonziel vermasselt." Er selbst überzeugte mit 374:364 Ringen, Mirko Scheel stellte beim 379:378 an diesem achten Wettkampftag die Bestmarke auf. Tim Wichelmann unterlag mit 370:375. Elena Schuldt verlor mit 364:369. Sicher spielten die Nerven eine Rolle. Keine Chance hatte der diesmal eingesetzte Olaf Grimm (334:350). Am 12. Februar geht es zum Abschluss der Runde gegen die Lübecker Sportschützen II.

Die Eutiner Sportschützen stehen punktlos am Tabellenende und sind auch beim SV Hamwarde III krasse Außenseiter. Trainer Andreas Berthold nimmt es leicht: "Das spielt keine Rolle. Für uns als Aufsteiger war das klar eine Saison im Interesse des Nachwuchses. Das war für die Mädchen und Jungen eine wichtige Erfahrung."


 


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