zur Navigation springen

Lokalsport

11. Dezember 2016 | 11:06 Uhr

Fussball-Oberliga : Zwei Teams, ein Problem

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Vor dem Derby durchleben sowohl der VfL Pinneberg als auch der SV Rugenbergen eine sportliche Talfahrt.

Tim Vollmer gerät ins Grübeln. „Es sind glaube ich nicht mehr viele Teamkollegen von damals übrig. Mir fallen spontan vier Spieler ein: Jan Melich, Sven Worthmann, Dennis Schultz und Sven Worthmann“, versucht sich der Kapitän der Oberliga-Fußballer des VfL Pinneberg den Kader des Kreisnachbarn SV Rugenbergen ins Gedächtnis zu rufen.

Von 2009 bis 2013 lief Vollmer für den Ligakonkurrenten aus Bönningstedt auf, Extra-Brisanz spürt der Innenverteidiger vor dem Duell am Sonntag (14 Uhr, Fahltsweide) gegen seinen Ex-Club nicht. „Dafür sind zu viele Jahre vergangen. Man hat sich zudem bereits mehrfach gegenübergestanden und natürlich hat sich das Team in der Zwischenzeit verändert“, sagt der 31-Jährige.

Als 08/15-Begegnung stempelt Vollmer das Lokalderby allerdings ebenfalls nicht ab. Nicht nur Prestige steht auf dem Spiel, vielmehr wollen beide Clubs ihre Ergebniskrise ad acta legen. Während der VfL die vergangenen drei Begegnungen allesamt verloren hat, ist der SV Rugenbergen gar seit fünf Partien sieglos. „Beide Teams haben einen schwachen Saisonstart hingelegt, sind bereits unter Druck. Der Dreier würde beiden Mannschaften gut tun“, weiß der Rechtsfuß und nimmt infolgedessen seine Elf in die Pflicht. „Wir haben magere sechs Punkte auf dem Konto und mindestens drei bis vier Zähler liegengelassen“, hadert Vollmer. Spielerisch betrachtet, sei man im Vergleich zur Vorsaison auf einem guten Weg, jedoch habe man sich bislang zu selten für die Leistungen und den betriebenen Aufwand belohnt. „Wir waren in den meisten Begegnungen mehr als ebenbürtig. Die Chancenverwertung ist und bleibt unser Manko“, fordert Vollmer mehr Abgeklärtheit vor dem gegnerischen Kasten.

Eben jenes Problem beklagte am vergangenen Wochenende auch Vollmers Ex--Coach Ralf Palapies. Die Bönningstedter waren beim 1:4 gegen den SC Condor, der dritten Niederlage in Folge, keineswegs chancenlos, standen sich zumeist allerdings selbst im Weg. „Wir hatten diverse Möglichkeiten. Uns hat die Tor-Geilheit gefehlt“, klagt der 46-jährige Übungsleiter, dem die brisante Tabellensituation nicht verborgen geblieben ist. Mit fünf Zähler aus sechs Spielen sind die Bönningstedter hinter den Erwartungen zurückgeblieben. „Wir sind alles andere als zufrieden mit unserem Saisonstart“, sagt Palapies, der allerdings nicht in Panik verfällt. „Wir haben eine erfahrene Truppe, die sich da rausziehen wird.“

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 09.Sep.2016 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen