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Lokalsport

10. Dezember 2016 | 10:03 Uhr

Fußball-Bezirksliga : Widerstandslos gen Kreisliga

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

SC Pinneberg wehrt sich kaum noch gegen den Abstieg – 0:2 im Derby gegen SC Egenbüttel

Szenen wie in der 36. Minute, als Patrick Marciniak einen Kopfball von Björn Kaland über die Latte boxte, blieben die Ausnahme. Fast widerstandslos fügten sich die stark abstiegsbedrohten Bezirksliga-Fußballer des SC Pinneberg in ihre 0:2 (0:1)-Heimniederlage gegen den SC Egenbüttel. Pinnebergs Teammanager Arno Braeger wirkte ratlos: „Ich kann nicht sagen, woran es gelegen hat. Vielleicht hatte ja die Angst vorm Verlieren unser Team gelähmt.“

Dabei sind die Pinneberger Niederlagen eigentlich gewohnt. Von bislang 23 Partien gewannen sie nur drei. Drei weitere müssen es mindestens noch sein, sonst geht es nach nur einem Jahr retour in die Kreisliga. Braeger investiert seine Hoffnung in das Nachholtreffen am kommenden Sonnabend gegen den SSV Rantzau, das um 15 Uhr auf Grand ausgetragen werden muss. Das Pinneberger Angebot, um 17 Uhr auf Rasen zu spielen, wurde von den Barmstedtern abgelehnt.

Den Rellingern reichte eine solide Leistung, sich locker zu behaupten. Beide Torerfolge bekamen sie auf dem Silbertablett serviert. In der elften Minute verschätzten sich die Pinneberger bei einem Einwurf von Niklas Fischer. Der wendige Chris Tews ließ sich nicht zweimal bitten – 0:1. Als ein SCP-Rückpass in der 62. Minute „verhungerte“, überwand Alexander Wulf den weit vor einem Gehäuse postierten Alexej Schmidt aus 25 Metern zum 0:2. „Wir hatten noch weitere Großchancen. Unser Sieg war allemal verdient“, sagte Peter Veitrh aus dem Trainerstab der Gäste.

„Kratzen, beißen, spucken“ – die Eigenschaften, die einen erfolgreichen Abstiegskampf ausmachen, bekam er von den Pinnebergern nicht zu sehen. Beste Wünsche der Verlierer begleiteten die Sieger auf den Heimweg. Wenn der SCE am Freitag gegen den TSV Seestermühe patzt, wird es für den SCP noch schwerer.


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