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Fussball-Kreisliga : Wenn nur die drei Punkte zählen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

SV Lieth und Heidgrabener SV denken ergebnisorientiert / Gencler beklagt Verletzte / Derbysieg für Hemdingen-Bilsen

Moorreger SV –

SV Lieth 0:3 (0:1)


Tabellenführer SV Lieth tat sich beim so gut wie abgestiegenen Moorreger SV sehr schwer. Wie schon in den letzten Wochen zählen für Lieths Trainer Michael Radde Krüger „nur die drei Punkte für den Aufstieg in die Bezirksliga.“ Sein Team ließ die Möglichkeiten reihenweise liegen und so dauerte es nach der 1:0-Führung durch Tim Henningsen (23.) bis zur 70. Minute, ehe Dimitri Rawinski der Treffer zum 2:0 gelang. Für den Schlusspunkt, dem 3:0 der Rothosen, sorgte Kapitän Patrick Scheidt per Foulelfmeter in der Schlussminute.

Gencler Birligi –

Kickers Halstenbek 0:1 (0:0)


Gleich drei Spieler mussten bei der 0:1 (0:0)-Heimniederlage von Gencler Birligi mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden: Die GB-Spieler Sercan Meric mit Schulterverletzung zur Pause und Papa Malang Manke, der nach einem Zusammenprall ebenso wie sein Gegenspieler eine Kopfverletzung erlitt. Außerdem durften drei Spieler vorzeitig zum Duschen gehen. Halstenbek-Keeper nach Notbremse mit Roter Karte (40.) sowie sein Kollege nach einem rüden Foul und Feyyas Killic, nachdem er diesem Spieler den Ball ins Gesicht warf (beide 83.). Der enttäuschte Gencler Birligi Trainer Veysel Celik: „Trotz der langen Überzahl haben wir es nicht geschafft zu gewinnen.“

Heidgrabener SV –
Tangstedter SV 5:3 (3:1)


„Drei Punkte mitgenommen, aber drei Gegentore zu viel.“ Auf diese einfache Spielanalyse beschränkte sich Heidgrabens Trainer Ove Hinrichsen nach dem 5:3 (3:1)-Erfolg seiner Mannschaft gegen den Tangstedter SV. Interessant beim kleinen HSV, dass die beiden ersten Torschützen Fabian Doell und Mark Bushaj hießen. Erst danach ging es dann „normal“ mit zwei Treffern (28., 52.) von Goalgetter Philippe Schümann weiter. Dann haute Hinrichsen noch „einen raus“, der obligate drei Euro für das Phrasenschwein zur Folge hatte: „Spiele gewinnt man vorne; Meisterschaften hinten.“

TuS Hemdingen-Bilsen –

SV Hörnerkirchen 3:1 (2:1)


Ein schönes, rassiges Derby mit vielen Zweikämpfen, einigen Karten – aber alles fair und im Rahmen“, blickte Hemdingens Coach Patrick Kinastowski zufrieden auf die vorangegangenen 90 Minuten zurück, in denen sein Team den SV Hörnerkirchen letztendlich mit 3:1 (2:1) besiegen konnte. Die Grundlage dafür legte Ben Petrikowski mit seinem Tor zum 1:0 in der 5. Minute. Kurios: Keine 30 Sekunden später konnte Höki ausgleichen: Während der TuS noch feierte, traf Nico Bauermeister vom Anstoßpunkt aus zum Ausgleich. „Knackpunkt waren die vielen Verletzten. Ohne Sören Marx, Simon Ristow und Marco Eichhorn fehlt unsere komplette Offensive - Hemdingen hingegen hatte mit Torben Mohr eine Lebensversicherung, der die Tore zwei und drei beisteuerte“, sah Hökis Jürgen Kohnagel einen Grund für die Niederlage.

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