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Fussball-Oberliga : Wenn es an einem Punkt hapert

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

SV Rugenbergen und VfL Pinneberg trennen sich auf holprigem Geläuf mit einem 1:1-Unentschieden

Kapitän Jan Melich schüttelte den Kopf und richtete den Blick gen Boden. Soeben hatten sich die Oberliga-Fußballer des SV Rugenbergen einen ihrer zahlreichen Fehlpässe geleistet, welcher von einem Raunen der 120 Zuschauer an der Ellerbeker Straße begleitet wurde – das Derby gegen den VfL Pinneberg war bei Weitem kein fußballerischer Feinschmecker. „Der Platz glich heute einem Acker. Man braucht drei Dinge um guten Fußball bieten zu können: Einen guten Ball, gute Schuhe und einen guten Platz. Am letzten Punkt hat es heute gehapert“, befand SVR-Coach Ralf Palapies nach dem 1:1 (1:0)-Unentschieden gegen den abstiegsbedrohten VfL.

Die Hausherren, die jüngst zwei Auswärtserfolge in Serie – allerdings auf Kunstrasen – eingefahren hatten, taten sich von Beginn an schwer auf dem holprigen Rasen. Chancen waren rar gesät, erst wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff bekamen die Zuschauer den ersten Hochkaräter zu Gesicht. Nach einer Flanke von Melich scheiterte Patrick Hoppe zunächst an VfL-Keeper Timo Herrmann, den Abpraller musste SVR-Angreifer Pascal Haase jedoch nur noch über die Linie drücken – der Treffer zum 1:0-Pausenstand. Die Führung sollte indes nicht die erwartete Ruhe ins Spiel der Gastgeber bringen, vielmehr kämpften sich die Pinneberger nach dem Wiederanpfiff zurück in die Begegnung. „Es geht bei uns aktuell nicht ums schön spielen, wir brauchen Punkte. Wir haben 90 Minuten geackert und uns schlussendlich mit einem Punkt belohnt“, befand VfL-Coach Thorben Reibe, dessen Elf durch Christian Dirksen den Ausgleich markierte. Nach einer Flanke von Fabian Knottnerus scheiterte Dirksen per Kopf zunächst am Bönningstedter Schlussmann Jannis Waldmann, Dirksen reagierte jedoch gedankenschnell und netzte den zweiten Ball im Liegen ein.

Im Anschluss entwickelte sich eine Begegnung mit offenem Visier, in der zumeist jedoch die nötige Struktur und Zielstrebigkeit fehlte. Es war bezeichnend, dass die erste Chance der Hausherren im zweiten Durchgang aus einer Standardsituation resultierte. Beim Freistoß Dennis von Bastians war Herrmann allerdings zur Stelle.

Zweikämpfe und Fouls erstickten in der letzten Viertelstunde indes immer wieder den Spielfluss. Die letzte nennenswerte Möglichkeit machte erneut Herrmann zunichte, als er einen Schuss vom eingewechselten Raoul Bouveron zur Ecke klärte (80.).

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erstellt am 13.Mär.2017 | 16:00 Uhr

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