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Fussball-Oberliga : Verlieren verboten

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

SV Halstenbek-Rellingen muss zum „Sechs-Punkte-Spiel“ nach Süderelbe / VfL Pinneberg erwartet Spitzenreiter

Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Liga gab es mit dem Sieg im Pokalspiel gegen die TuS Dassendorf am Montag endlich wieder Grund zum Jubeln für Heiko Barthel. „Ich weiß nicht, ob wir so eine Leistung jede Woche abrufen können“, sagt der Coach der SV Halstenbek-Rellingen. Doch eigentlich muss der Fußball-Oberligist genau das. Vor allem heute Abend (20 Uhr) beim FC Süderelbe, der auf dem ersten Nichtabstiegsplatz drei Punkte Vorsprung hat. „Wenn wir dort verlieren, wäre das tödlich“, sagt Barthel, „dann müssten wir anschließend alles gewinnen, um drin zu bleiben.“ Logisch also, dass HR „ein ganz heißer Tanz erwartet. Süderelbe kennt zuhause kein Erbarmen, das hat man beim 5:0 gegen BU gesehen“, weiß Barthel, „die gehen vorne drauf, wir sind auswärts nicht die stärksten und Kunstrasen liegt uns nicht. Ich glaube nicht, dass wir selbst vorne drauf gehen werden, aber wir können uns auch nicht 90 Minuten hinten rein stellen.“

Zumindest von der Papierform her hat der VfL Pinneberg im Abstiegskampf eine noch schwierigere Aufgabe vor der Brust: Die Kreisstädter erwarten Sonntag (14 Uhr) den Tabellenzweiten Altona 93. „Einfach wird das nicht, aber wir haben trotzdem eine Chance“, beurteilt Coach Thorben Reibe die Ausgangslage, „wir müssen unsere Konter fahren und die müssen einfach sitzen.“ Der Hoffnungsmacher: „In der vergangenen Saison standen wir auch mit dem Rücken zur Wand und haben gegen Altona gewonnen“, erinnert sich Reibe an das 2:0 am 5. April 2016.

Für den Wedeler TSV steht Sonntag um 11.30 Uhr das Auswärtsspiel beim SC Condor auf dem Programm. Jörn Großkopf plant personelle Umstellungen. „Es werden Einige zum Einsatz kommen, die bisher selten oder gar nicht gespielt, sich aber eine Chance verdient haben. Gewinnen wollen wir aber natürlich trotzdem“, sagt der Coach, der zur kommenden Saison Zugang Tim Jeske (HR) begrüßen und nach deren Zusagen weiterhin auf Stefan Steen, Lucas Albracht, Jorma Eggers, Gerrit Gomoll, Christian Najjar, Sonay Hayran, Mark Hinze, Jan Eggers, Christopher Eibl, Marlo Steinecke, Hendrik Ebbecke, Marcus Richter sowie Furkan Pinarlik und Niklas Matern bauen kann. Mit Eric Agyemang laufen die Gespräche noch.

Der SV Rugenbergen erwartet derweil am Sonntag um 14 Uhr den HSV Barmbek-Uhlenhorst. Ein Gegner, an den Ralf Palapies beste Erinnerungen hat: Im Hinspiel gewann der SVR mit 2:0, legte anschließend eine Serie hin. „Wir haben acht Spiele gewonnen und zwei Mal unentschieden gespielt“, blickt der Coach der Bönningstedter zurück und hofft nach zuletzt sechs Partien ohne Sieg: „Vielleicht können wir uns so wie damals aus dem Schlamassel ziehen. Mit momentan 34 Punkten ist die Saison noch nicht abgeschlossen, wir müssen noch nach unten gucken.“

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erstellt am 21.Apr.2017 | 16:00 Uhr

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