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Lokalsport

09. Dezember 2016 | 05:02 Uhr

American Football : US-Boy glänzt am American Day

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Runningback Zach Silverberg verhilft den Fighting Pirates zum 27:19-Erfolg gegen die Hamburg Pioneers.

Zach Silverberg streckte seinen linken Arm aus und deutete aufs Spielfeld. „Ich musste einfach nur in die Endzone laufen. Meine Teamkameraden haben mir den Weg erstklassig freigeblockt“, befand der Runningback der Elmshorn Fighting Pirates nach dem 27:19 (20:0)-Erfolg der Gelbhelme gegen die Hamburg Pioneers. Ein klassisches Understatement: Der in Baltimore geborene Silverberg war der Dreh-und Angelpunkt im Spiel des Regionalligisten.

Es passte ins Bild, dass mit Silverberg ausgerechnet ein US-Amerikaner den Unterschied ausmachen sollte. Schließlich hatten die Piraten zum traditionellen American Day ins Krückaustadion geladen. „Das ist stets ein spezieller Tag für uns. Wir freuen uns, dass wir den Zuschauern einen Sieg schenken konnten“, so Headcoach Jörn Maier.

Um die 1000 Fans hatten Flagge gezeigt und sich nicht vom Nieselregen abhalten lassen. Während die Cheerleader der Elmshorn Maniacs bereits vor dem Kickoff für Stimmung sorgten, wurde es kurze Zeit später richtig laut auf der Tribüne. Nach gerade einmal drei Minuten sorgte Silverberg per Lauf für die 6:0-Führung.

Die Cheerleader der Elmshorn Maniacs heizten den Fans ein.
Die Cheerleader der Elmshorn Maniacs heizten den Fans ein. Foto: Bergmann

Die Hamburg Pioneers, die sich im Hinspiel Mitte Mai noch mit 20:13 gegen die Gelbhelme durchgesetzt hatten, waren sichtlich angezählt. Direkt im Anschluss unterlief den Hamburgern ein Ballverlust, die Pirates nutzten diesen Fehler eiskalt aus. Nach einem Pass von Quarterback Philipp Theege erzielte Henning Apenburg den nächsten Touchdown. Kicker Sören Becker schraubte die Führung per Extra-Punkt auf 14:0 hoch. „Wir haben ein starkes erstes Viertel abgeliefert“, befand Maier, dessen Team weiter am Drücker war. Erneut fand Theege Apenburg, der auf 20:0 erhöhte.

So weit, so gut. Ab dem zweiten Viertel sollte sich indes der Fehlerteufel ins Spiel der Gelbhelme einschleichen. Unkonzentriertheiten und Abstimmungsprobleme ließen die Gäste nach der Pause zurück ins Spiel kommen. Der Vorsprung der Pirates schmolz von Minute zu Minute. Zu Beginn des vierten und letzten Viertels zierte ein 20:13 die Anzeigetafel. „Wir haben ein wenig den Fokus verloren, das darf uns nicht noch mal passieren“, so Maier, der sich gegen Ende des Spiels jedoch erneut auf seinen Star-Runninback verlassen konnte. Zach Silverberg war im Schlussviertel erneut zur Stelle. Der flinke US-Boy holte Yard um Yard und sorgte wenige Minuten vor Schluss mit einem starken Lauf in die Endzone für die Vorentscheidung. „Zach ist eine unserer großen Waffen“, befand Maier, dessen Team nun drei Wochen Pause hat.

Entwischt: Runningback Zach Silverberg (l.) war der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Fighting Pirates.
Entwischt: Runningback Zach Silverberg (l.) war der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Fighting Pirates. Foto: Bergmann
 

„Das wird uns gut tun. Die Spiele zerren enorm an der Kraft“, so Silverberg, dessen Arbeitstag indes noch nicht beendet war. Während die Kollegen bereits gen Kabine trotteten, kam der US-Amerikaner den zahlreichen Autogramm- und Fotowünschen der Fans nach.

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erstellt am 27.Jun.2016 | 16:00 Uhr

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