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Lokalsport

10. Dezember 2016 | 15:39 Uhr

Fussball-Oberliga : Teuer bezahlter Derby-Sieg

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

HR wochenlang ohne Brameier / VfL hadert über Chancenverwertung / Wedel fordert nächstes Spitzenteam heraus

Thorben Reibe legt die Stirn in Falten. „Fußball ist halt immer noch ein Ergebnissport und somit haben wir einen bescheidenen Start hingelegt“, analysiert der Trainer des hiesigen Oberligisten VfL Pinneberg, dessen Elf sich nach dem furiosen 6:1-Ligaauftakt jüngst sowohl im Oddset-Pokal gegen Rasensport Uetersen als auch im Liga-Derby gegen die SV Halstenbek-Rellingen auf der Verliererstraße wiederfand. „Dabei waren wir keineswegs die schlechtere Mannschaft, haben uns zahlreiche Torchancen erspielt“, so der 34-Jährige. Die Krux an der Geschichte: die fehlende Effizienz vor dem gegnerischen Gehäuse. Dementsprechend nimmt Reibe sein Team vor dem Heimspiel gegen Aufsteiger Klub Kosova (Sonntag, 14 Uhr) in die Pflicht. „Kaltschnäuzigkeit ist gefragt. Nach zuletzt zwei vermeidbaren Niederlagen müssen wir im eigenen Stadion zurück in die Erfolgsspur gelangen.“

Anders verhält sich die Situation beim Wedeler TSV. Zwar kassierte der Oberliga-Neuling am vergangenen Spieltag eine ärgerliche 1:2-Pleite beim Meister TuS Dassendorf, sieht sich jedoch vollkommen im Soll. „Wir haben ein schweres Auftaktprogramm vor der Brust. Ein Punkt in Dassendorf wäre ideal gewesen, nun gilt der Fokus der nächsten Aufgabe“, so Coach Kemal Mimaroglu, der seine Mannen auf das nächste Liga-Schwergewicht einstellt. Am Sonntag gastiert der amtierende Vizemeister Barmbek-Uhlenhorst im Elbestadion (14 Uhr). „Wir gehen erneut als Außenseiter in die Partie, werden uns jedoch nicht verstecken und glauben an unsere Chance“, so der 38-Jährige, der noch bis zum fünften Spieltag aufgrund der berufsbedingten Abwesenheit von Daniel Domingo allein verantwortlich an der Seitenlinie stehen wird.

In Anbetracht der ersten beiden Spieltage wartet auf den SV Rugenbergen indes eine vermeintliche Pflichtaufgabe. Die Bönningstedter gastieren beim noch punktlosen Tabellenvorletzten Buxtehuder SV. Laut SVR-Coach Ralf Palapies ein folgenschwerer Trugschluss. „Buxtehude steht mit dem Rücken zur Wand, hat die ersten beide Spiele – auch noch Heimpartien – verloren. Wir erwarten einen hoch motivierten Gegner. Für uns gibt es so oder so keine Begegnung mit dem Prädikat Pflichtsieg“, so Palapies.

Ganz andere Probleme plagt die SV Halstenbek-Rellingen. Den 2:1-Derbysieg gegen den VfL hat das Team vom Lütten Hall teuer bezahlen müssen. Mittelfeldstratege Benjamin Brameier zog sich im Duell gegen seinen Ex-Club einen Innenbandriss im rechten Knie zu und droht bis zu drei Monate auszufallen. „Ich muss zum Glück nicht operiert werden. Das war es allerdings auch mit den positiven Nachrichten“, so Brameier, der zunächst sechs wochenlang eine Schiene tragen muss. „Das ist eine absolute Katastrophe“, so Trainer Thomas Bliemeister, der aktuell eine Hiobsbotschaft nach der anderen hinnehmen und die Auswärtsreise zum FC Türkiye mit einem extrem ausgedünnten Kader antreten muss (Sonntag, 15 Uhr). „Ich hoffe, dass ich 13 gesunde Spieler zusammenbekomme“, so der 60-Jährige.

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erstellt am 12.Aug.2016 | 16:00 Uhr

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