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Lokalsport

23. März 2017 | 23:07 Uhr

Fussball-Bezirksliga : TBS fehlt die Spritzigkeit

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Spitzenreiter aus Pinneberg kommt nicht über ein 1:1 gegen Kummerfeld hinaus

Es wird wohl Zeit für das berühmte „ernste Wort“. Nach dem 1:1 (0:1) im Spitzenspiel der Staffel West beim Kummerfelder SV sieht TBS-Trainer Dragan Graonic jedenfalls den Titel in Gefahr. Der Coach der Pinneberger Bezirksliga-Fußballer will es zur Sprache bringen, dass sich einige seiner Akteure vor dem Spiel bis fünf Uhr morgens auf einer Hochzeitsfeier aufhielten. Auch wenn dabei kein Alkohol floss, könne man das nicht machen. „Du brauchst acht Stunden Schlaf, sonst bringst du auf dem Platz keine vernünftige Leistung.“

KSV-Trainer Werner von Bastian wunderte sich, dass die Pinneberger sein Team nicht über die Flügel auszuhebeln versuchten. Stattdessen versuchte es der Spitzenreiter entgegen Graonics Plan immer wieder stur durch die Mitte. Da bissen sie aber bei den KSV-Säulen wie Torben Hansen und Hannes Schulz meistens auf Granit. Pech hatte Schulz allerdings in der 54. Minute, als er den Flankenball des kurz zuvor eingewechselten Milad Ahadi in Bedrängnis am eigenen Keeper vorbei in die Maschen pfefferte – Eigentor. Das war der Ausgleich, nachdem Marvin Meyer bei einem Flachpass von Moritz Fiedler in der 23. Minute nur den Fuß hingehalten hatte (1:0).

Und noch etwas versetzte von Bastian in Erstaunen. „Die Pinneberger sind zum Schluss ja gar nicht mehr zurückgelaufen.“ Bei mehreren Konterchancen winkte den Kummerfeldern so die erneute Führung. Als sich die Laufwege von Jerome Naefken und Chris Klengel kreuzten, zückte der Unparteiische berechtigt Rot für den TBS Kapitän. Auch für Graonic ging der Platzverweis „in Ordnung“. Eine andere Entscheidung schmeckte ihm weniger. „Hakan Simsek schießt in der 70. Minute das 2:1, das aber abgepfiffen wird. Wie das nach einem Rückpass von Dragutin Durasinovic abseits gewesen sein soll, ist mir ein Rätsel.“

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erstellt am 14.Mär.2017 | 16:00 Uhr

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