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Lokalsport

05. Dezember 2016 | 01:38 Uhr

Oddset-Pokal : SV Lieth macht Trainer stolz

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Klein Nordender schlagen sich achtbar gegen Oberligisten / FC Elmshorn enttäuscht erneut

Die beiden letzten „Elmshorner“ Clubs haben sich aus dem Oddset-Pokal verabschiedet. Der FC Elmshorn verlor das staffelübergreifende Landesligaduell Hammonia gegen Hansa mit 1:2 gegen Hamm United. Die Kreisligafußballer der SV Lieth flogen erwartungsgemäß gegen Oberliga-Spitzenreiter WTSV Concordia in der vierten Runde aus dem Wettbewerb.

Nach dem Pokal-Aus mit der 1:3-Niederlage gegen Concordia war Lieths Trainer Michael Radde-Krüger einfach nur „stolz auf meine Jungs. Wir haben uns teuer verkauft und ein klasse Spiel gemacht. Wir standen kurz vor der Verlängerung – das sagt eigentlich alles.“ Die Gäste aus Hamburg machten das Spiel und ließen den Ball laufen, doch das Liether 4-1-4-1-System mit der vielbeinigen Defensive und einem guten Jan Lohse im Tor machten dem haushohen Favoriten das Leben schwer. Das 0:1 durch Lucas Hallmann (16.) konnte Lohse nicht verhindern.

Wer dachte, die Rothosen würden nachlassen, sah sich getäuscht. Mit starkem Köpereinsatz setzte sich Sascha Petersen durch und markierte den 1:1-Pausenstand (33.). Nach dem Wechsel dominierte Concordia die Partie weiter ohne zählbaren Erfolg. Mit einem Eigentor leitete Patrick Scheidt die Liether Niederlage ein. Eine aus stark abseitsverdächtiger Position geschlagene Flanke grätschte er ins eigene Tor (77.). Auch beim 1:3 für die Gäste übersah Schiedsrichter-Assistent Rüdiger Schmidt (TuS Borstel-Hohenraden) eine Abseitsposition. Cordis Trainer Diamantis Cholevas nach dem schweren Pokal-Fight: „Lieth hat es uns sehr schwer gemacht, wir waren aber auch im Abschluss vor dem Tor heute sehr schwach.“

2,6 Kilometer oder fünf Auto-Minuten entfernt an der Elmshorner Wilhelmstraße konnte der personell arg geschwächte FCE zeitgleich von Glück reden, dass ihren Gästen von Hamm United vor dem Tor ebenfalls das Zielwasser fehlte. Andernfalls wäre die Niederlage gegen die mit hohem Tempo und viel Aufwand agierenden Hamburger wohl erheblich deutlicher ausgefallen.

Und das Foul gegen Eugen Shvaychenko hätte auch nicht jeder Schiedsrichter gepfiffen. Yannik Kouassi nutzte das Strafstoß-Geschenk zum zwischenzeitlichen 1:1. Leonel Varela Monte erzielte nur fünf Minuten später den Siegtreffer für United.

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erstellt am 07.Okt.2016 | 16:00 Uhr

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