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Lokalsport

07. Dezember 2016 | 23:21 Uhr

Volleyball : Sie hat die Eltern angesteckt

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Kim Deutschendorf schmettert in der Verbandsliga und schleppt die Familie mit in andere Hallen

Vom Volleyball bekommt die 15-jährige Kim Deutschendorf nicht genug. Anfang März wechselte sie von den Zweiten Frauen zur Ersten der Volleyball-Gemeinschaft Elmshorn (VGE), trainiert aber immer noch mit beiden Teams. So kommt sie auf mindestens drei Einheiten pro Woche. Zusätzlich geht sie regelmäßig ins Fitness-Studio. Dazu kommen an den Wochenenden Spieltage mit dem Verbandsligateam und wenn dann noch Zeit bleibt, fährt die Elmshornerin mit ihren Eltern als Zuschauerin zum Volleyball. Denn auch sie wurden von ihrer Tochter mit dem Volleyball-Virus infiziert.

Nur das Training mit der Hamburger Jugendauswahl hat sie wegen Terminüberschneidungen nach zwei Jahren im März gekippt. Vergangene Saison hatte sie mit dieser VC Olympia genannten Mannschaft noch in der Verbandsliga der Frauen gegen die VGE gespielt.

„Wir haben oft das Erstligateam von Aurubis gesehen und es ist sehr schade, dass es die Mannschaft nicht mehr gibt“, sagt Deutschendorf. „Selbstverständlich drücken wir auch dem Männerteam vom VfL Pinneberg in der 3. Liga die Daumen, aber mir gefällt Frauen-Volleyball besser. Die spielen einfach eleganter und mit längeren Spielzügen.“ Bei manchen Spielern versuche sie sich was abzugucken, ergänzt die Oberstufenschülerin der Elsa-Brändström-Schule.

Am Sonntag haben ihre Eltern eine kurze Anreise, wenn sie ihrer Tochter beim Blocken und Schmettern zusehen wollen: Die VGE I bestreitet ab 14.30 Uhr in der Waldorfhalle einen Heimspieltag. Gegner sind HTBU und der Hummelsbütteler SV.

Zu ihrem Sport kam Deutschendorf im Alter von zehn Jahren über eine Freundin, die im Schulsport Übungen aus ihrem Volleyballtraining machte. Mit ihr ging die heute 1,83 Meter große Sportlerin, die früher Karate trainierte, zum Training der VGE und blieb. Mit elf Jahren bestritt sie ihre ersten Spiele in der Jugendliga. Ihre sportliche Karriere nahm mit 13 Jahren Fahrt auf, als sie in den Kader der Hamburger Auswahl berufen wurde.

Nebenbei ist Deutschendorf auch im Jugendsport weiter aktiv. Kürzlich half sie mit ihrer Teamkollegin Hannah Dernehl (16) den VGE-Jugendteams U  18 und U  20 bei der Qualifikation zur Hamburger Meisterschaft.

Auch ihre Pläne werden vom Volleyball geprägt: „In zwei Jahren möchte ich nach dem Abitur auf alle Fälle studieren und so hoch wie möglich Volleyball spielen. Gern auch im Ausland“, malt sie sich die Zukunft aus. „Es wäre toll mit einem Sportstipendium für ein amerikanisches Collegeteam zu spielen. Denn da herrscht ein hohes Niveau. Aber ich könnte mir auch vorstellen, in Frankreich oder England zu studieren und spielen.“


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