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Lokalsport

04. Dezember 2016 | 23:23 Uhr

Fussball-Landesliga : Sein hohes Ziel: zehn Tore

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Yannik Kouassi stürmt nach der Zwangspause in Uetersen nun für den FC Elmshorn

Gut fünf Monate hat Yannik Kouassi nach dem Rückzug des TSV Uetersen aus der Landesliga im März dieses Jahres ohne Fußball am Wochenende auskommen müssen. In dieser Zeit Versäumtes scheint der 28 Jahre alte Stürmer nun für den FC Elmshorn in möglichst kurzer Zeit nachholen zu wollen. Zwei der bisher drei Tore des Clubs in dieser noch jungen Spielzeit gehen auf sein Konto. Und es dürfen gern mehr werden. „Auf jeden Fall. Dies zeigt, dass ich gut aufgenommen wurde“, sagt der in Hamburg geborene Ivorer schmunzelnd vor dem heutigen Heimspiel gegen Blau-Weiß 96 Schenefeld (19.30 Uhr, Wilhelmstraße).

Ausgerechnet Blau-Weiß – denn auch dessen Trainer Selcuk Turan hatte sich lange Zeit bemüht, Kouassi in Richtung Achter de Weiden zu locken. Letztlich schlug der Ivorer aber dieses Angebot wie auch zwei Anfragen aus der Oberliga zu Gunsten des Engagements an der Elmshorner Wilhelmstraße aus. „Ausschlaggebend für Elmshorn war, dass ich positiv überrascht war, wie sehr sie ihr Interesse gezeigt haben. Die wollten mich unbedingt haben“, sagte Kouassi.

Wie aber war die Zeit, nachdem der TSV Uetersen im März erst seinen nun für Neuling Rasensport Uetersen in der Kreisklasse B6 – mit zahlreichen ehemaligen TSV-Spielern im Kader – aktiven Trainer Peter Ehlers entließ und kurz darauf die gesamte Mannschaft abmeldete? „Ich habe diese Zeit gut kompensiert“, findet er. Gerätetraining und Laufband in einem Tornescher Fitness-Studio („Da gehe ich regelmäßig hin; das liegt bei mir um die Ecke.“). Außerdem hat er sich oft sonntags mit ehemaligen TSV-Uetersener Kameraden in der Soccerhalle des Torneums getroffen, um ein wenig zu kicken.

Ansonsten bemüht sich der quirlige Stürmer, das Thema abzuhaken. So ganz funktioniert dies aber nicht. „Das ist für mich als Sportler schmerzhaft gewesen“, sagte Kouassi, der beim TSV fußballerisch groß geworden ist.

Die beste Frustbewältigung sind für einen Torjäger da natürlich Tore. Und in seiner eigenen Erwartung ist Kouassi da nicht eben bescheiden: Zehn sollen es in der Hinrunde schon gerne werden. „Das ist ein Hammer, aber mein persönlicher Anspruch“, so Kouassi, der natürlich weiß: „Dafür brauche ich die Hilfe der Mannschaft.“

Die hatte in den ersten drei Ligabegegnungen aufgrund großer personeller Sorgen nur selten überzeugt. Für den Daueroptimisten Kouassi kein Grund zu verzagen: „Die nächsten Spiele werden anders, das kann ich versprechen“, sagt er und hofft dabei besonders auf das Zusammenwirken mit dem ebenfalls neu zum FCE gestoßenen Wojciech Krauze, der nach dreiwöchigem Heimaturlaub wieder zum Kader gestoßen ist. Beide hatten in der Vorbereitung schon gut miteinander harmoniert. „Die passen gut zueinander“, weiß auch FCE-Trainer Lars Lühmann, der Kouassi nicht nur als Vollstrecker, sondern auch als zentrale Anspielstation schätzt. „Er kann den Ball gut festmachen – wenn wir ihn nicht wie gegen Pinneberg hoch anspielen.“

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erstellt am 19.Aug.2016 | 16:00 Uhr

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