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Lokalsport

04. Dezember 2016 | 23:31 Uhr

Oddset-Pokal : „Schotte“ zimmert an der Pokal-Überraschung

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Oddset-Pokal SV Lieth mit Patrick Scheidt krasser Außenseiter gegen Oberliga-Primus WTSV Concordia

In der vierten Runde des Oddset-Pokal will der Fußball-Kreisligist SV Lieth gegen den Tabellenführer der Oberliga Hamburg, WTSV Concordia – neun Siege eine Niederlage – so lange wie möglich sein Tor vernageln. Der Anpfiff dieser Partie auf dem Klaus-Waskow-Platz ist heute, Mittwoch, um 19.45 Uhr. Der Kapitän der Rothosen, Patrick „Schotte“ Scheidt, hat als einziger Spieler im Kader der Klein Nordender Oberliga-Erfahrung. Für ihn steht fest: „Wir wollen Spaß haben in diesem Spiel und hinten so lange wie möglich die Null halten; das wird schwer genug.“

Der selbstständige Zimmerer-Meister aus Klein Nordende, der in der Jugend bei den Liethern groß wurde und über die Jugendabteilungen von Rasensport Elmshorn und SV Lurup in den Herren-Bereich zu Lieth zurückkam, sammelte Erfahrungen in der höchsten Hamburger Spielklasse beim FC Elmshorn und spielte zudem für den VfR Horst in der Verbandsliga Schleswig-Holstein.

„In der Oberliga wird viel schneller gespielt. Das liegt auch daran, dass die Spieler dort meist schneller im Kopf sind und das Spiel schneller umsetzen können“, so der 33-Jährige weiter. Seinen Mitspielern hat er mit auf den Weg gegeben, dass sie in dieser Serie in einem Spiel noch nie so viel gelaufen sind, wie sie es nun im Pokalspiel gegen Concordia machen müssen. „Auch die höhere Geschwindigkeit müssen wir aufnehmen“, rät Scheidt.

Sein Trainer, Michael Radde-Krüger, weiß auch, was er an ihm hat: „Schotte hat einen hohen Stellenwert in der Mannschaft. Er ist Führungsspieler mit Vorbildfunktion auf und neben dem Platz. Er gibt einfach den Takt an.“

Vielseitig ist Scheidt sowieso. In dieser Serie hat er schon in der Innenverteidigung, als Sechser, zentraler Mittelfeldspieler und Sturmspitze gespielt. So hat er für sein Team, das in dieser Saison den Wiederaufstieg in die Bezirksliga schaffen möchte, schon fünfmal getroffen – genauso oft wie Philipp Matthiesen. Coach Radde-Krüger ist realistisch: „Wir werden aus einer verstärkten Defensive agieren. Eine Chance zu Toren zu kommen, besteht nur über Konter und Standards. In erster Linie wollen wir aber Spaß haben, vor hoffentlich vielen Zuschauern. Wichtiger sind aber die nächsten Punktspiele.“

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