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Lokalsport

04. Dezember 2016 | 09:18 Uhr

Fussball-Verbandsliga : Saisonziel Klassenerhalt

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Horster Frauen wollen sich nach Aufstieg akklimatisieren.

Mitaufsteiger SV Fortuna St. Jürgen ist am Sonntag der erste Gegner für die Fußballerinnen des VfR Horst in der Verbandsliga Süd (12 Uhr, Lübeck). Es ist eine Partie, die einerseits vielleicht gut zum Akklimatisieren in der neuen Spielklasse ist, andererseits aber den Neuling im Kampf um den Klassenerhalt – mehr ist das Saisonziel nicht – früh unter Druck setzt. „Wir gucken ganz klar auf die Aufsteiger. Zwei müssen wir hinter uns lassen“, sagt VfR-Trainer Matthias Boll (Foto), der aber auch unmissverständlich klar macht, einen Dreier anzustreben: „Es sind alle da; daher gibt es keine Ausrede mehr.“

Das war während der Vorbereitung anders, in der die Horsterinnen sogar ein geplantes Testspiel absagen mussten. Immer wieder fehlten Spielerinnen wegen Urlaubs. Dabei wollte Boll besonders in Sachen Fitness im Training eine Schippe im Vergleich zu den Vorjahren drauf legen. Denn im Gegensatz zur Kreisliga West werde in der zweithöchsten schleswig-holsteinischen Spielklasse ein schnellerer Ball gespielt. „Wir wissen, was auf uns zukommt“, sagte Boll und erinnerte an die Pokalspiele der vergangenen Saison gegen die SG Neuenbrook-Rethwisch, die in die Schleswig-Holstein-Liga aufgestiegen ist. Daher lag der zweite Schwerpunkt darauf, die Abwehrarbeit zu stärken. Nur mit Hurra-Fußball wie zuletzt dürfte es ein böses Erwachen geben.

In Claudia Timm (34) verstärkt eine erfahrene Torfrau den Horster Kader. Die 19-jährige Adriana Peters, die vergangene Spielzeit 16 Kreisliga-Tore für Fortuna Glückstadt erzielt hat, soll die bisherigen Torjägerinnen Anjen Erdmann und Katharina Augustyniak ergänzen. Weitere Neuzugänge sind die Abwehrspielerin Jana Küppershaus (17) von der SG weststeinburg und die bisher vereinslose Jaqueline Boll (25).

Im Gegenzug muss Boll noch auf die verletzte Verena Thies und die schwangere Nadine Beyer verzichten. Außerdem sind Lisa Markmann und Samantha Gonzales-Essenwanger nach München, wo sie künftig studieren, gezogen.

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erstellt am 02.Sep.2016 | 16:00 Uhr

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