zur Navigation springen

Lokalsport

07. Dezember 2016 | 21:26 Uhr

Fussball-Verbandsliga : Ruhigen Herzens

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

VfR Horst besiegt Aufsteiger Fetihsport Kaltenkirchen 2:1

„Ein dreckiger Herzinfarkt-2:1-Sieg ist das, was uns mehr weiter hilft, als ein lockeres 3:0.“ Das hatte Michael Fischer den Verbandsligafußballern des VfR Horst vor dem Heimspiel gegen Fetihspor Kaltenkirchen mit auf den Weg gegeben. Vom Ergebnis her hielten sich die Schwarz-Weißen an diese Vorgabe ihres Trainers. Um ihren Kreislauf hingegen brauchten sich weder Fischer, noch Co-Trainer Börje Scharnberg oder die nur 74 zahlenden Zuschauer – so sie es mit dem VfR hielten – Sorgen zu machen. Fischers Resüme „Unterm Strich haben wir souverän gewonnen“, traf ins Schwarze.

Kein Grund also für nervöses Herzrasen. Die Gäste waren platt und in der Schlussviertelstunde zudem in Unterzahl, als bei ausgeschöpftem Wechselkontingent noch einer der ihren nach Foul von Dragan Suta vom Platz humpelte. In Halbzeit eins hatte es auf Seiten der Hausherren Kevin Dittmann erwischt, der seinen linken Knöchel von da an ständig kühlte.

Ein bisschen mehr Coolness hätte hingegen den Horster Spielern vorm gegnerischen Tor gut zu Gesicht gestanden. Nicht jeder war so eiskalt wie Dennis Horn, der nach nicht mal einer Minute eine von Jan Behrendt getretene Ecke zur Führung einköpfte. Dittmann übersah wenig später den besser postierten Michel Gorny. Ein flach getretener Freistoß unter der hochspringenden Horster Mauer hindurch bedeutete nach einer Viertelstunde den Ausgleich. Behrendt setzte kurz darauf erst unfreiwillig die Kaltenkirchener Offensive ohne Folgen in Szene und anschließend Gorny, der zum 2:1 vollendete (35.). Bastian Clasen, Horn, Florian Sommer und Gorny ließen in Halbzeit zwei dann reichlich Gelegenheiten aus, den Pulsschlag des Trainers frühzeitig noch weiter zu beruhigen. Der drehte nach Schlusspfiff noch richtig auf – beim Dieter-Thomas-Kuhn-Konzert im Hamburger Stadtpark, für das er sich noch in Horst in einen braunen Trainingsanzug, schwarze Wuschel-Perrücke, Sonnenbrille und Blumenkranz warf.

„Letztendlich zählen die drei Punkte. Einige Dinge haben mehr gegriffen als letzte Woche“, sagte Fischer, der am heutigen Montag im Testspiel gegen den ambitionierten Kreisklassenklub Rasensport Uetersen (19.30 Uhr, Heisterender Chaussee) an Feinheiten feilen will und am Sonnabend nicht oder nur wenig eingesetzten Akteuren wie René Thies Spielpraxis angedeihen lassen will.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 12.Sep.2016 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen