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Lokalsport

04. Dezember 2016 | 13:19 Uhr

Reitsport : Rückkehr in den Sattel

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Jennifer Fogh Pedersen feiert Comeback nach Unfallpause beim Turnier ihres neuen Arbeitgebers

Auch ihr künftiger Chef Herbert Ulonska dürfte es mit Freude gemerkt haben: Jennifer Fogh Pedersen ist drei Monate nach ihrem schweren Verkehrsunfall wieder fit. Die Dänin platzierte beim Turnier der Hengsstation Maas J. Hell in Klein Offenseth ihren Hengst Didam in einem M-Springen und präsentierte zudem den zu den Top-Vererbern der Station zählenden Hengst Canstakko als putzmunteres Kraftpaket. Siege in den drei S*-Springen trugen Kristin Kirchner (Schenefeld/Chica P) sowie zwei Mal Andrea Hartlef (Elmlohe-Marschkamp/Let’s Go Ritchy) davon.

Das Interesse Ulonskas an Fogh Pedersens Gesundheitszustand ist verständlich. Die Dänin fängt im September als Chefbereiterin der Hengststation an. „Sie ist die Idealbesetzung“, hatte der Hamburger Kaufmann unlängst von der 33-Jährigen bei deren Vorstellung geschwärmt. Fogh Pedersen sitzt seit ihrer Kindheit im Sattel. Für Dänemark hat sie bereits Nationenpreise und Junioren-Championate bestritten. Groß geworden ist sie in Katrinel, eine der renommiertesten und größten Hengststationen des nördlichen Nachbarlandes von Deutschland.

2011 verließ sie Dänemark. Über die Niederlande und Belgien kam sie 2012 nach Klein Offenseth zu Christopher Frazer. Jetzt, da der Brite mit seinen Sportstall von Klein Offenseth wegzieht, nutzte Ulonska die Chance, Fogh Pedersen für seine Dienste an die Anlage an der Horster Landstraße zu binden. Die dort stationierten Pferde sind ihr aus verständlichen Gründen bestens bekannt. Zudem, das haben beide Seiten verbindlich vereinbart, wird Fogh Pedersen auch künftig selbstständig arbeiten und Sportpferde fremder Besitzer in Beritt nehmen dürfen. „Sie hat die notwendige Erfahrung und ist eine absolute integere Persönlichkeit. Ich denke es ist gut, wenn sie sowohl die Kontakte zu ihren als auch zu unseren Kunden hält“, erklärte Ulonska.

Der Stationseigner plant bereits weiter. Künftig soll es auch Lehrgänge mit der dänischen Springreiterin auf der Hengststation Maas J. Hell geben. Dort wird derzeit die Reithalle verlängert und modernisiert, ab Oktober folgt die Neueinrichtung des angeschlossenen Stalltraktes.

Fogh Pedersen, die die wegen des im Mai erlittenen Beinbruchs nötigen Gehhilfen inzwischen abgelegt hat, ist ob des gelungenen Comebacks bereits wieder guter Dinge und freut sich auf die nächsten Aufgaben: „Jetzt folgt erst mal Schenefelds Sommerturnier. Und Canstakko hat sich riesig gefreut, das hat man, glaube ich, gesehen.“ Im Stall Klövensteen wird von morgen, Donnerstag, an geritten. Das nächste Turnier im Stall Hell ist für das Wochenende 20./21. September terminiert.

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erstellt am 24.Aug.2016 | 16:00 Uhr

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