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Lokalsport

06. Dezember 2016 | 11:19 Uhr

Fußball-Kreisliga : Noch brennt Licht in Barmstedt

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

SSV Rantzau II wahrt gegen Gencler Birligi die Chance auf den Klassenerhalt / SC Egenbüttel III geht unter

„Er kann auch ohne Training für uns sehr wertvoll sein.“ Bei den stark abstiegsbedrohten Kreisliga-Fußballern des SSV Rantzau II (Staffel 8) äußert sich Coach Jan-Hendrik Bruns angetan über Matthias Tuleweit (29), der ihm den Freundschaftsdienst erweist, die restlichen Saisonpartien mitzuwirken. Aus dem Barmstedter Bezirksligateam hatte sich der Stürmer wegen privater Verpflichtungen zurückgezogen. Beim 3:1 (2:1) über Gencler Birligi läutete Tuleweit mit dem Treffer zum 1:1 (27.) die Wende ein. Die SSV-Zweite wahrte mit einer guten Teamleistung ihre letzte Chance auf den Klassenerhalt. Aber die nächsten Aufgaben gegen die SV Lieth und bei Titelanwärter 1. FC Quickborn werden schwer.

Tabellennachbar SC Egenbüttel III spürte das beim 2:10 (0:3) im Holstenstadion. „Sie waren eine Klasse, ach, was rede ich, zwei Klassen besser als wir“, lobte SCE III-Coach Frank Bestmann die Quickborner. Gar nicht in den Griff zu bekommen war Johannes Steinkamp, der drei Treffer selbst erzielte und an der Entstehung von vier weiteren beteiligt war. Im Fernduell mit den Barmstedtern sieht Bestmann das eigene Team aber nach wie vor im Vorteil: „Vier Punkte Vorsprung lassen wir uns nicht mehr nehmen. “

Die SV Lieth wird gegen den SSV II nichts verschenken. Das zeichnet sich ab, nachdem die Dritte der SV Halstenbek-Rellingen beim 0:4 (0:2) in Klein Nordende auf verlorenem Posten stand. Gerettet ist der Moorreger SV, der die entscheidenden Zähler für den Klassenerhalt schon gegen am 30. März gegen den SC Egenbüttel III (3:1) zusammengetragen hatte. Dem TuS Hemdingen-Bilsen unterlag der MSV 0:2 (0:0), nachdem Gästecoach Patrick Kinastowski seinen Unmut über eine „grauenvolle erste Halbzeit“ deutlich zum Ausdruck gebracht und so erhöhte Aggressivität aus seinem Team herausgekitzelt hatte.

0:2 (0:1) verlor auch der TuS Holstein, doch die Niederlage beim Hetlinger MTV war vermeidbar. Der sportliche Leiter Fikret Yilmaz kritisierte das Unvermögen im Abschluss. Vergeblich forderte er bei einem vermeintlichen Foul an Gordon Ehrens einen Strafstoß (22.).

Dem FCQ winkt die Möglichkeit, mit einem Auswärtssieg heute in Moorrege (Nachholspiel) Tabellenführer Heidgrabener SV zu stürzen. Zeitgleich will der Kummerfelder SV gegen die Zweite von Union Tornesch, die beim 1:1 (0:1) gegen Germania II nicht überzeugte, Schritt halten.

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