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Lokalsport

08. Dezember 2016 | 05:12 Uhr

Fussball-Oberliga : Neuland betreten

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Umgekehrte Welt beim SV Rugenbergen. HR und Wedel bemühen sich nach Derby-Abbruch um Wogenglättung.

Verkehrte Welt beim SV Rugenbergen. Durchwachsene Rückrunden sind die Oberliga-Fußballer aus Bönningstedt mittlerweile gewohnt. Dass der Motor allerdings zum Saisonauftakt stottert, ist Neuland für das Team von Trainer Ralf Palapies.

In den vergangenen drei Spielzeiten hatten die Akteure von der Ellerbeker Straße nach fünf Spieltagen jeweils mindestens neun Zähler eingefahren und sich stets im oberen Tabellendrittel wiedergefunden. Eine Schaffenskrise sollte sich zumeist erst gegen Saison-Ende einstellen. Aktuell zeichnet sich ein anderes Bild ab: Die Palapies-Elf belegt mit fünf mageren Punkten den zwölften Tabellenplatz. „Das ist eine neue Situation für uns. Wir hatten uns einen besseren Start gewünscht, nun heißt es Ärmel hochkrempeln und in die Erfolgsspur zurückgelangen“, zeigt sich der 46-jährige Übungsleiter kämpferisch. Der Spielplan meint es jedoch nicht gut mit dem SVR: Am Sonntag gastiert um 14 Uhr der Tabellenzweite SC Condor am Sportzentrum in Bönningstedt. „Es gibt so oder so keine Laufkundschaft in der Liga. Wir müssen unsere Qualitäten abrufen, dann werden wir auch wieder Punkte einfahren“, so Palapies, der indes mit leeren Händen aus dem Transfer-Endspurt ging. Der erhoffte Wechsel von Nico Schluchtmann zerschlug sich. Der 20-jährige Mittelfeldakteur schloss sich stattdessen dem HSV Barmbek-Uhlenhorst an.

Liga-Nachbar SV Halstenbek-Rellingen hat vor dem Ende der Wechselfrist hingegen noch einmal zugeschlagen. Mittelfeldspieler Adulai Seidi verstärkt die Elf vom Lütten Hall. Ein Einsatz des Portugiesen am Sonnabend im Heimduell gegen den TSV Buchholz 08 (16 Uhr) kommt allerdings zu früh. Da es sich um einen Auslandswechsel handelt, erteilt der Deutsche Fußball-Bund die Spielberechtigung. Das wird laut HR-Verantwortlichen drei bis vier Wochen dauern. „Wir haben weiter personelle Probleme, sind auf beinahe jeder Position dünn besetzt“, hadert Coach Thomas Bliemeister und ergänzt: „Wir müssen momentan über die kämpferischen Tugenden zum Erfolg gelangen, ansonsten werden sich Auftritte wie am vergangenen Sonntag wiederholen“, fürchtet der 60-Jährige und spielt damit auf das beim Stand von 0:2 aus HR-Sicht abgebrochene Derby beim Wedeler TSV an. Eben jenes Duell wird am Dienstag wiederholt und hatte nach den verbalen Auseinandersetzungen im Kabinentrakt (wir berichteten) für Aufsehen gesorgt. Aktuell bemühen sich beide Seiten um Wogenglättung. „Die Sache ist erledigt. Es gibt kein böses Blut“, stellt WTSV-Coach Daniel Domingo klar. Seine Elf hat am Sonntag ebenso wie der VfL Pinneberg (Niendorfer TSV) eine Auswärtspartie vor der Brust. „Wir peilen beim Klub Kosova den Dreier an“, gibt Domingo die Marschroute vor.

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erstellt am 02.Sep.2016 | 16:00 Uhr

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