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Lokalsport

11. Dezember 2016 | 03:18 Uhr

Fussball-Oberliga : Meister der Effizienz

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

SV Halstenbek-Rellingen entscheidet Derby gegen VfL Pinneberg mit 2:1 für sich und beweist Kaltschnäuzigkeit

Nicht immer herrschte in der Vergangenheit Einigkeit zwischen den beiden Fußball-Oberligisten SV Halstenbek-Rellingen und VfL Pinneberg. Strittige Spielszenen in den direkten Duellen, gegenseitige Schuldzuweisungen nach Spielerwechseln und sonstige mal mehr mal weniger spitze Giftpfeile prägten bislang meist die Rivalität zwischen beiden Vereinen.

Das gestrige Aufeinandertreffen am Halstenbeker Lütten Hall bildete da allerdings eine Ausnahme. In einem spielerisch durchaus ansehnlichen Derby – für VfL-Trainer Thorben Reibe war es gar „das Beste seit langem“ – setzten sich die Gastgeber zwar mit 2:1 (2:0) durch und feierten so die ersten drei Punkte der noch jungen Saison. „Wir hätten das Spiel jedoch haushoch gewinnen müssen“, betonte Reibe angesichts des Plus von 14:3-Torschüssen zugunsten seiner Elf.

Dem hatte auch Reibes Trainerpendant auf HR-Seite, Thomas Bliemeister, bei der anschließenden Pressekonferenz nichts hinzuzufügen und bestätigte seinen Pinneberger Kollegen dahingehend sogar. Die Gäste aus der Kreisstadt zeigten sich im Vergleich zum Pokaldesaster bei Rasensport Uetersen (Kreisklasse B) stark verbessert und brachten die HR-Defensive nicht selten in arge Bedrängnis.

Gleich mehrfach stand ihnen kurz vor dem erhofften Torerfolg allerdings die Latte im Weg. Auch HR-Schlussmann Mirko Oest musste öfter entschärfend eingreifen als ihm lieb gewesen wäre. Einzig Alexander Borck überwand in der 66. Minute nach Zuspiel von Christian Dirksen sämtliche Hindernisse.

Bei aller Einigkeit am gestrigen Nachmittag war genau bei jener Chancenverwertung auch der größte – letztlich spielentscheidende – Unterschied festzustellen. „HR war einfach eiskalt vor dem Tor“, musste Reibe anerkennen. In Minute 29 verloren die Gäste nach einem Gewühl im Mittelfeld kurzfristig den Überblick. Halstenbeks Neuzugang Christian Okafor erkannte dies und marschierte durch zum 1:0. Nur acht Minuten später brachte der ehemalige Pinneberger Sascha Richert einen nur unzureichend geklärten Ball des VfL unter seine Kontrolle. Tim Jeske vollstreckte in der Folge zum 2:0.

Zwar warfen die Gäste nach Borcks Anschlusstreffer noch einmal alles nach vorne. Das Halstenbeker Tor schien jedoch wie vernagelt. Zudem handelte sich Lennart Dora in der Schlussminute noch die Ampelkarte ein.

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erstellt am 08.Aug.2016 | 16:00 Uhr

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