zur Navigation springen

Lokalsport

10. Dezember 2016 | 21:26 Uhr

Fussball-Oberliga : Kein Grund zur Panik

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Trotz durchwachsenen Saisonstarts üben sich die vier hiesigen Clubs in Optimismus. Neue Rolle für Yakup Telli.

Wie heißt es doch so treffend: Die Tabelle lügt nicht. Platz 15, 14, elf und zehn. Auf eben jenen Rängen finden sich aktuell die vier hiesigen Fußball-Oberligisten wider – ein guter Saisonstart sieht anders aus.

Grund in Panik zu verfallen, da sind sich indes die Verantwortlichen aller vier Klubs einig, sei diese Momentaufnahme nicht, jedoch durchaus ein Wink mit dem Zaunpfahl. „Wir haben einen verkorksten Auftakt hingelegt. Wir wissen, dass wir in die Spur kommen müssen. Mit ein, zwei Siegen sieht die Welt – beziehungsweise die Tabelle – allerdings bereits ganz anders aus“, sagt Ralf Palapies, Trainer des SV Rugenbergen, der am Sonntag im Heimspiel gegen den FC Türkiye (14 Uhr) einen Erfolg anpeilt. „Wir haben jüngst im Derby beim VfL Pinneberg (1:1, Anm. d. Red.) unseren Negativtrend von drei Pleiten in Serie gestoppt. Jetzt wollen wir den nächsten Schritt in die richtige Richtung machen“, so der Coach des Tabellen-14.

Gleiches strebt die SV Halstenbek-Rellingen an. Die Elf von Trainer Thomas hatte bei der 1:3-Niederlage gegen Meister TuS Dassendorf besonders im zweiten Durchgang Charakter bewiesen. „Das macht Mut. Spielerisch müssen wir uns jedoch noch steigern und vor allem die individuellen Fehler abstellen“, fordert der HR-Coach, der unter der Woche ein ausführliches Gespräch mit Yakup Telli geführt hat. Thema: HSV Barmbek-Uhlenhorst. Telli, der nach einer Blinddarm-OP aktuell für sein Comeback schuftet, fungierte am vergangenen Freitag als Scout und sichtete den kommenden Gegner des Teams vom Lütten Hall. „Yakup hat gute Arbeit geleistet, wir haben einen Matchplan und wollen am Sonntag drei wichtige Zähler einfahren“, stellt Bliemeister klar.

Nimmt man das Tableau als Anhaltspunkt, würde es einer faustdicken Überraschung gleichen, könnte der VfL Pinneberg am Sonntag ebenfalls sein noch mageres Punktekonto (sieben Zähler) aufbessern. Der Tabellenelfte gastiert beim WTSV Concordia, der nach sieben Spieltagen mit 21 Punkten unangefochten vom Platz an der Sonne grüßt. Laut Coach Thorben Reibe ist das allerdings kein Grund, um die weiße Flagge zu hissen. „Concordia hat einen Lauf, ist die Mannschaft der Stunde. Es wird eine ganz schwere Aufgabe, jedoch glauben wir an unsere Chance“, gibt sich der 34-Jährige optimistisch.

Der Liga-Neuling des Wedeler TSV ist indes nach einem sehenswerten Auftakt – sieben Zähler nach vier Spielen – erst jüngst in die Abwärtsspirale geraten und reist mit einer Hypothek von zwei Niederlagen am Stück zur heutigen Auswärtspartie beim FC Süderelbe (20 Uhr). Für Coach Daniel Domingo allerdings kein Grund zur Sorge. „Wir haben auch zuletzt gute Leistungen gezeigt, einzig unsere Chancenverwertung stand uns im Weg. Der Knoten wird hoffentlich im kommenden Spiel platzen“, spricht der Übungsleiter seinen drei hiesigen Trainer-Kollegen aus der Seele.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 15.Sep.2016 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen